Mittwoch, 24. Mai 2017

Einfache Lösungen

von San Casciano




Wir leben in einer komplexen, schwierigen Welt – hört man allerorten. Diese Behauptung wird oftmals bei politischen Statements vorangestellt. Sie bleibt aber eine Behauptung, allein deswegen, weil sie insinuiert, die Welt wäre irgendwann weniger, oder gar nicht komplex gewesen. Sie ist aber heute oftmals notwendig zur eigenen Legitimation. Politiker und Journalisten, sowie Experten und Akteure der Bildungselite können dadurch, dass sie die Welt für „komplex“ oder „komplexer“ erklären, indirekt damit argumentieren, dass der Großteil der Menschen gar nicht zur Erkenntnis fähig wäre, und allein sie – aus irgendwelchen Motiven, die eigentlich vor allem daraus bestehen, dass sie an der Stelle stehen, an der sie gerade stehen – die richtige Antwort geben können.
Signalwörter aus deren Mündern sind daher auch oftmals „Aufklärung“, „Toleranz“ und „Differenzierung“, womit ich a priori diese Sachverhalte gar nicht kleinreden möchten; nur, genauso, wie „demokratische Parteien“ heute sich eben nicht dadurch auszeichnen, dass sie demokratisch sind, sondern vor allem, dass sie das bundesrepublikanische Machtkartell abbilden, haben eben auch diese Begriffe ihre eigentliche Bedeutung eingebüßt.

Ähnlich wirft man dem Gegner dann die Parolen von „Stammtisch“, „Wut“, „Hass“ und „einfachen Lösungen“ entgegen, um damit anzudeuten, dass „einfache Lösungen“ immer „unreflexierte Lösungen“ sein müssen. Ein kompliziertes Problem – so kommuniziert die Elite seit einigen Jahren mit dem Volk – kann nicht durch eine einfache Lösung aus der Welt geschafft werden. Seine höchste Ausformung findet dieser Gedankengang im Bonmot, dass es auf jedes Problem eine einfache, klare Antwort gebe, die falsch sei.

An dieser Umformung des philosophischen Gedankenganges erkennt man bereits die Bürokratisierung des Denkens. Denn üblicherweise gilt in der Philosophie – und damit auch in der Wissenschaft – immer die Theorie als bestechendste, die am einfachsten und nachvollziehbarsten ist. Diese Ansicht beherrschte die antike Logik wie auch das Mittelalter. Aristoteles war der Ansicht, die Natur wähle immer den einfachsten Weg. Und auch von Ockhams Rasiermesser dürfte manch einer gehört haben.

Wie so oft in diesen Tagen, in denen europaweit Gegenparteien, anderslautende Meinungen und neuartige Probleme uns herausfordern, lautet der Tenor immer wieder: für ein schwieriges Problem kann es keine einfache Lösung geben! Es ist demnach bereits prinzipiell ausgeschlossen, dass eine irgendwie geartete, einfache Lösung auch nur theoretisch irgendetwas lösen könnte, sie ist einfach undenkbar.

Mir dagegen kommt bei solchen Diskussionen nur ein Bild aus Schulzeiten in den Sinn.


Martin Altomonte (Hohenberg) – Alexander der Große durchtrennt den gordischen Knoten (1708)


Ramms. Problem gelöst.

"Eine Gesellschaft, die nicht entsprechend darauf reagiert, wenn ihre eigenen Kinder von Feinden abgeschlachtet werden, hat es nicht anders verdient, als von der Weltbühne geprügelt zu werden."

Ausgezeichneter Artikel von Werner Reichel auf Ortner-Online. Leseempfehlung!


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P.S.: und was entblödet sich nicht eine Kommentarposterin "Rosa Schmitz" wegen der folgenden, psychologisch völlig zutreffenden Sätze:
Die unzähligen kinderlosen Europäer haben nicht die geringste Ahnung, was so ein Blutbad für die überlebenden Kinder, ihre Eltern oder die Eltern und Geschwister der zerfetzten Opfer bedeutet. Nein, können sie nicht, auch wenn sie so tun als ob. Eine Eltern-Kind-Beziehung und all die daraus erwachsenden Gefühle, Bindungen und Verantwortlichkeiten sind für kinderlose Menschen einfach nicht begreif-, nicht nachvollziehbar. 
zu monieren? Das:
Sorry aber was soll das. „Die unzähligen kinderlosen Europäer haben nicht die geringste Ahnung, was so ein Blutbad für die überlebenden Kinder, ihre Eltern oder die Eltern und Geschwister der zerfetzten Opfer bedeutet. Nein, können sie nicht, auch wenn sie so tun als ob“ – man muss keine eigenen Kinder haben um hier nachempfinden zu koennen. So ein arroganter Kommentar hat of Ortneronline nichts zu suchen und ich hoffe dass er bald geloescht wird. 
Ach, weil einem eine Meinung nicht paßt, hofft man, daß sie bald gelöscht wird? Aber sonst geht's Ihnen noch gut, Frau Schmitz?


Gier

von Fragolin

Die nackte Gier nach Kohle treibt mich dazu, jetzt eine faire und gerechte Forderung zu stellen, die wegen ihrer Fairness und Gerechtigkeit zumindest von den Roten unbedingt unterstützt werden müsste: Ich fordere, da mein Blog für jeden Menschen mit Internetanschluss frei lesbar ist und der Information und Meinungsbildung dient und damit ein unverzichtbarer Bestandteil einer demokratischen und pluralistischen Gesellschaft ist, dass zumindest jeder Haushalt, der einen Internetanschluss oder ein Smartphone besitzt, besitzen könnte oder in der Lage wäre, sich so etwas anzuschaffen oder schenken zu lassen, per Gesetz dazu gezwungen wird, mir pro Monat eine fixe Gebühr von einem Euro zu überweisen. Über eine Sondergebühr für meine Entschädigung, weil ja jemand mein geistiges Eigentum kopieren und für sich nutzen könnte, denke ich noch nach.

Was, das erscheint irgend jemandem frech? Da kommt jemand auf die Idee, ich bräuchte ja nur Beitragszahler freischalten? Es wäre ja eine geradezu sittenwidrige, ekelhafte Zwangs-Abzocke sich einfach frech bei jedem zu bedienen? Es wäre krank, eine Zwangsabgabe zu fordern, die sich allein auf die Möglichkeit begründet, weil mir ja auch keiner Geld dafür zahlen muss, wenn ich am Straßenrand stehe und Würstel verkaufe, nur weil ich ihm die Möglichkeit gebe, ein Würstel kaufen zu können, auch wenn er gar keines will?

Mag ja alles richtig sein.
Für normale Menschen, für mich und für dich. Deshalb würde das bei mir auch nicht funktionieren.
Aber im Kopf eines Herrn Wrabetz existiert dies als ernst gemeinte Forderung. Der ORF stellt ungefragt und freiwillig seine Programme per Streaming ins Internet und begründet daraus eine Forderung, dass jeder GIS zahlen muss, der technisch in der Lage sein könnte, diese Dienste zu nutzen, auch wenn er es nie tut.

Und es wird funktionieren.

Und jeder, der im Herbst zur Wahl gerufen ist, sollte sich genau anschauen, welche Parteien diese Abzocke fördern. Und überlegen, ob er solchen Vereinen genug Vertrauen entgegenbringt, dass er glaubt, dass sie im politischen Tagesgeschäft in seinem Interesse handeln werden.

"Karthago musste zu seinem welthistorischen 'Wir schaffen das' schließlich auch dreimal Anlauf nehmen."

... beschließt Michael Klonovsky wenig tröstlich, doch leider realitätsnahe einige (selbstmurmelnd politisch höchst unkorrekte) Überlegungen zum 23. Mai 2017.


Antisemitismus

von Fragolin

Mehr als 20% der Einwohner Israels sind muslimische Araber, das sind immerhin gute 1,7 Millionen. Und wehe, der Judenstaat würde es sich erlauben, diese Leute irgendwie als zweitklassig zu behandeln. Deshalb quält und unterdrückt er sie auch sehr subtil mit gleichberechtigter Teilhabe an Sozialsystem, Gesundheitssystem, Arbeitsmarkt.

Nur als kleines Beispiel: Ein israelischer Soldat, der selbst in Notwehr einen angreifenden arabischen Messerstecher erschießt, muss sich in Israel vor einem Gericht zum Mordvorwurf verantworten. Ein Palästinenser, der jüdische Kinder im Schlaf meuchelt, wird in der arabischen Welt als Held gefeiert und, sollte jemand dieses feige Schwein doch noch erwischen, zum verehrungswürdigen Märtyrer im Heiligen Krieg ausgerufen. Der feige Meuchelmörder bekommt 72 Jungfern, der Soldat Handschellen.
Israel bestraft Mörder von Arabern.
Araber feiern Mörder von Juden.
Das ist der Unterschied, der gerne verschwiegen wird.

Ein paar Gedanken zu Israel hier.

Dienstag, 23. Mai 2017

Terroristen und andere Verbrecher

Was von den Verbrechern zu halten ist, die solche Greueltaten begehen, muß nicht weiter ausgeführt werden. Ich verkneife mir daher nähere Hinweise, daß solche Anschläge zwar niemals gänzlich verhinderbar sind, jedoch durch laissez-faire-Willkommenspolitik gegenüber jedem "rechtgläubigen" & sonstigen "Kulturbereicherer", der nach Europa einreisen will, entscheidend erleichtert werden.

Wer sich jedoch unter solchen Auspizien immer noch veranlaßt fühlt, den Gutmenschen ostentativ raushängen zu lassen (indem er z.B. die – ohnehin mehr als löchrige! – Schließung der Balkanroute als "Fehler" bezeichnet), darf sich nicht wundern, wenn die aufgebrachten Wähler sich irgendwann nur mehr verarscht vorkommen, und dementsprechend dann pöhse "Populisten" wählen.

Und wenn ein "Presse"-Journaillist sich nicht entblödet, aus den Splittern und Körperteilfetzen einer Nagelbombe noch politkorrektes Kleingeld zu drechseln, indem er unter einer Betroffenheit heuchelnden Schlagzeile "Perfider geht es kaum noch: Terror gegen Teenies"
Die Briten werden am 8. Juni unter dem Schock des Terrors ein neues Parlament wählen - und die Tories um Theresa May, die haushohen Favoriten, wohl im Amt bestätigen. Alles andere wäre eine Sensation.
(Hier weiterlesen)
... schreibt, dann weiß ich nicht, wie ich soviel essen kann, wie ich kotzen möchte! Wenn solcherart die schon zuvor haushohe Favoritin May ganz nach dem Gusto Brüsseler EUrokraten moralisch-demokratisch delegitimiert werden soll, indem man ihr ein "Na, kein Wunder, nach einem solchen Anschlag!" als ekelig hingespuckten Kaugummi an die Sohle klebt, dann verrät das schon eine Perfidie, die der Titelzeile jede (Un-)Ehre machte ...

Jetzt kommen wieder gleich die "Kein Generalverdacht"-Mahner und Consorten: ein elendes Gesindel, das den Ausdruck "Pack", der von unserem Polit-Establishment promiscue an alle, die seiner Macht (und seinen profitablen Futtertrögen) gefährlich werden könnten, verteilt wird, weitaus mehr verdiente als jene zurecht aufgebrachten Bürger, die es satt haben, von Politruks und Bürokraten bspw. als Gastwirte wegen nicht korrekt dimensionierter Nichtraucherzonen mit Ordnungsstrafen und Ersatzvornahmen in den Ruin getrieben zu werden, wogegen unsere Justiz und Polizei sich jederzeit von Flüchtilanten am Nasenring vorführen läßt, und von gezieltem Wegschauen bis unerträglich milden Urteilen, die jeder Gerechtigkeit Hohn sprechen, alles unternehmen, um künftige Verbrechen zu begünstigen.

Pacem, Dei munus pulcherrimum

... « quo, ut Augustinus ait, etiam in rebus terrenis atque mortalibus nihil gratius soleat audiri, nihil desiderabilius concupisci, nihil postremo possit melius inveniri »; pacem quadriennio amplius tantis et bonorum votis et piorum precibus et matrum lacrimis imploratam, tandem coepisse affulgere populis Nos equidem ante omnes gaudemus vehementerque laetamur. At vero hanc ipsam paterno conceptam animo laetitiam nimis multa eademque acerbissima perturbant ; nam si fere ubique bellum aliqua ratione compositum est, et pacis quaedam conventiones subscriptae, reliqua sunt tamen antiquarum semina inimicitiarum ; vosque probe tenetis, Venerabiles Fratres, nullam pacem consistere, nulla pacis foedera posse vigere, quamvis diutinis laboriosisque consultationibus constituta sancteque firmata, nisi per caritatis mutuae reconciliationem odia simul inimicitiaeque conquiescant. De hac re igitur, quae maximi sane momenti est ad commune bonum, vobiscum, Venerabiles Fratres, colloqui placet ac populos item vestros diligentius commonere. 
... lautet der Beginn der von Papst Benedikt XV, dem Papst der Zeit des Ersten Weltkriegs und seiner Nachwehen, am 23. Mai 1920 erlassenen Enzyklika, der ersten übrigens, die sich ausschließlich mit dem Thema des Friedens unter den Völkern beschäftigt. Ein interessantes Dokument aus der Zeit der Gründung des Völkerbundes, das für jene, die sich nicht am Wohllaut des Latein erfeuen können, hier in englischer Übersetzung zu lesen ist.


Nachtrag von 16:10


Als ich obigen vorbereiteten Text heute vormittags in den Blog stellte, hatte ich, bedingt durch das Projekt, an dem ich derzeit rund um die Uhr arbeite, schon seit gestern mittag noch keine Nachrichten gesehen oder gehört, und deshalb auch keine Ahnung von den Vorfällen in Manchester.

ADHS

von Fragolin

O-Ton Lunacek: "Wir sind die Einzigen, mit denen es keine Freiheitlichen in der Regierung gibt. Wir sind die Einzigen, die hier links der Mitte stehen."

Ich bin überzeugt, die glaubt das wirklich. So richtig ernst. Die glauben wirklich, dass es da ganz am linken politischen Rand einen Strich gibt, wo „Mitte“ steht. Weil die Roten sind ja ganz rechts. Und die NEOS auch, geradezu ultrarechts.
Leute, Ihr seid die Einzigen, die hier zumindest weit links der Realität stehen. Ganz weit links.

Inzwischen sind die Grünen für mich zur führenden ADHS-Partei geworden. Immer wenn ich einen von denen seine Wortblasen absondern höre, denke ich mir: „ADHS – Ach du heilige Scheiße!“

Schwachstelle

von Fragolin

Der Berg hat gekreißt und selbst das geborene Mäuschen ist, gewissermaßen, mausetot.
Man hatte auf den Chuck-Norris-Effekt gesetzt und vergessen, dass dem Messias aus Würselen drei entscheidende Dinge dazu fehlen: Chuck, Norris und Effekt. Man dachte sich:
„Martin Schulz braucht kein Wahlprogramm, Martin Schulz ist das Wahlprogramm!“
Und dann musste man feststellen, dass Martin Schulz eine inhaltlich leere Plapperpuppe ist, der der innerliche Plattenspieler bei dem Wort „Gerechtigkeit“ festgehakelt ist. Inzwischen hört sich das wie eine Kermit-Persiflage der gebetsmühlenartig von der ehemaligen leeren Plapperpuppe Faymann wiederholten „fair und sozial“-Worthülsen an. Da hat die Oma von der Familie Putz mehr Pepp.
Wenn eine leere Sprechblase das Wahlprogramm ist, dann ist das Wahlprogramm eine leere Sprechblase.

Mehr zu dem Thema Inhaltsleere hier.

Montag, 22. Mai 2017

Kurze Mitteilung

... nicht in Sachen Kurz, sondern in eigener Sache: ein unversehens über mich hereingebrochenes größeres Projekt wird, kombiniert mit einem absehbar längeren Krankenstand eines langjährigen Mitarbeiters, in den nächsten drei bis vier Wochen dazu führen, daß ich mich um den LePenseur-Blog nur sehr eingeschränkt werde kümmern können.

Ich bin zuversichtlich, daß meine Co-Autoren mit interessanten Artikeln für Zufriedenheit der Leser sorgen werden, und werde nach Maßgabe des Möglichen auch selbst ein paar Sachen, die ich bereits vorbereitet habe, beisteuern.

Sorry, aber der Job geht vor! Schließlich will (und kann) LePenseur nicht von diesem Blog leben ...


Realitätsverlust

von Fragolin

Als in Berlin letzten Freitag eine Handvoll Identitäre in NVA-Uniformen mit einem Plakat gegen das „Zensurministerium“ vor der Hütte vom Maasmännchen auftauchten und es sogar wagten, die Tür zu berühren, pudelte sich die lokale Presse darüber auf, dass Neonazis in Wehrmachtsuniformen das Justizministerium stürmen wollten. Den Unterschied zwischen NVA und Wehrmacht und den Sinn von Symbolik braucht man Propagandisten und Hetzern jetzt nicht versuchen zu erklären, und dass ein Anklingeln noch kein Stürmen ist, auch nicht, deshalb lasse ich das mal.

Aber interessant waren die Kommentare. Man sah nämlich ein Bild von zwei Polizisten, die recht freundlich mit einem Teilnehmer der wegen Nichtgenehmigung sofort aufgelösten Demo sprachen. Sofort erregte sich ein aufrechter Kommentator, dass man daran den schweren Rechtsdrall der Polizei erkennen könne, denn gegen rechte Terroristen würden sie nur in einfacher Uniform auftreten, gegen linke Aktivisten dagegen in Panzerung, mit Knüppeln, Pfefferspray und Wasserwerfern.

Etliche stimmten dem sofort zu und sahen sowieso einen schweren „Rechtsruck“ durch die Gesellschaft gehen. Nein, es war kein linkes Kampfblatt sondern eine ganz normale Berliner Regionalzeitung. Scheinbar haben die Berliner wirklich die Stadtregierung verdient, die sie freiwillig gewählt haben.

Ich halte das für schweren Realitätsverlust. Für Sinnverdrehung. Die Polizei kommt das eine Mal in Straßenuniform und das andere Mal mit Kampfausrüstung nicht wegen ihrer ideologischen Durchseuchung, sondern ganz einfach weil „rechte Terroristen“ maximal ein Plakat entrollen und höflich an der Tür klingeln, während „linke Aktivisten“ vermummt mit Baseballschlägern, Böllern und Bengalos anrücken und sofort mit brutaler Zerstörung beginnen, Fenster zertrümmern und Menschen angreifen.

Dabei sollten die das doch selbst kennen. Immerhin versammeln sich doch sofort viele friedliche zivilcouragierte aufrechte Antirassisten, wenn irgendwo der AfD-Ortsverband auf ein Bier geht, aber wenn Islamisten „Juden ins Gas!“-brüllend durch die Straßen marschieren oder Erdogan-Cheerleader ihren diktatorischen Westentaschensultan feiern, findet sich keiner bereit, auf eine antirassistische Gegendemo zu gehen. Welch anderer Grund dürfte vorliegen als der, dass die AfD-ler sich höchstens durch die Hintertür schleichen, damit kein Ärger aufkommt, während die Radikalmuslime keine Skrupel haben, die Angelegenheit gleich an Ort und Stelle zu klären. Zur Freude der örtlichen Dentisten.
Sie sind ja ach so mutig und ach so klug, diese kleinen realitätsfernen Feiglinge.

Opium fürs Volk

von Fragolin


Es ist erstaunlich. Sie verstehen sich als Atheisten und bezeichnen, ihrem eigenen bärtigen Propheten folgend, Religion als „Opium fürs Volk“. Sie kämpfen für die Abnahme des Kreuzes aus den Schulräumen, nennen Katholiken „Kerzerllutscher“ und haben kein Problem damit, jeden Pfarrer unter Generalverdacht zu stellen, seine Ministranten zu vögeln. Unter den Talaren steckt für sie der Muff von tausend Jahren. Sie bezeichnen sich als linksliberal und weltoffen, als weltlich und progressiv, als antisexistisch und antirassistisch, lieben alle Menschen und kämpfen für die Gleichberechtigung Aller.

Und plötzlich drehen sie durch, wenn jemand eine miefige, patriarchalische, sexistische, rassistische Religion kritisiert. Sie toben von „Islamophobie“ und fordern in den gleichen Klassenräumen, aus denen das Kreuz entfernt werden muss, Lehrerinnen, die kopftuchtragend die Religion des Islam vor sich hertragen. Sie spucken auf die Predigten der Priester und kläffen dafür die Parolen von religionsfanatischen Muslimen nach. Sie wollen das Schweigen der Kirchenglocken, fordern aber das Recht der Muslime auf eine Moschee samt Muezzingeplärre fünfmal am Tag. Sie verhetzen Pfarrer als Kinderschänder, fordern aber die Freiheit der Muslime zur Kinderheirat. Sie reden von Öffnung, verteidigen aber mit Zähnen und Klauen das Recht der Frau, sich in einen Stoffkäfig einsperren zu lassen, in dem sie drei Schritte hinter ihrem Vormund herhuscht.

Wenn Religion nur „Opium fürs Volk“ ist, sind ausgerechnet jene, die solche Parolen verbreiten, scheints die härtesten Kiffer. Wenn der Frieden von der Unterwerfung unter den Islam abhängig wird, werden diese Leute die ersten sein, die konvertieren.

Die Vogelflug- & Eingeweidedeuter

... auch "Meinungsforscher" genannt (vermutlich, weil sie etwas zu forschen meinen ...) haben schon vor geraumer Zeit einen recht unsinnigen "Vertrauensindex" gebastelt, mit dem sie Wähler verwirren wollen. Die Fragestellung ist ebenso simpel wie sinnlos: bei jedem abgefragten Namen kann man sich für "vertraue ich" bzw. "vertraue ich nicht" entscheiden. Nun werden von den "vertraue ich"-Stimmen die "vertraue ich nicht"-Stimmen abgezogen und das Ergebnis steht fest.

Erstens ist "Vertrauen" keine Größe, die für einen Menschen in jedem Belang gleichermaßen gilt. Es müßte daher wenigstens gefragt werden "Vertrauen Sie N. in Bezug auf .... - ja/nein?". Ich vertraue bspw. dem Justizminister (und neuerdings Vizekanzler) Brandstetter in Bezug auf seine juristische Expertise durchaus, auch in seine ethischen Qualitäten setze ich einiges Vertrauen, in Bezug auf seine Fähigkeit, sich politisch durchzusetzen und geschickte Intrigen rechtzeitig zu erkennen, traue ich ihm hingegen so gut wie überhaupt nicht!

Wie kurios die Ergebnisse aus diesen Befragungen sind, merkt man, wenn man sich die kumulierte "Hit-/Flopliste" der Jahre 2003 bis 2016 ansieht: da kommt dan eine Total-Nullnummer wie die ehem. Justizministerin Bandion-Ortner auf immer noch stattliche "+ 33", ein Karl Heinz Grasser auf "+45", ein (inzwischen durch das Loch, das er hinterließ, perfekt ersetzter) Ex-Vizekanzler Josef Pröll gar auf "+46", wogegen ein FPÖ-Chef Strache bei "-56", oder ein mächtiger Gewerkschaftsboß Neugebauer auf "-63" landete.

Mit den Wahlergebnissen und sonstigen politischen Erfolgen oder Mißerfolgen, die die betreffenden Politiker erzielten, läßt sich keine wie immer sinnvolle Relation herstellen. Wenig verwunderlich bei einer in sich verfehlten Fragestellung.

Dennoch: als Barometer für die Befindlichkeit der schreibenden Zunft ist der Index ganz brauchbar: je nachdem, wie die Redaktion "gewickelt" ist, werden Einzelergebnisse selektiert (und andere vergessen) und nach Bedarf mit Vormonatszahlen oder auch der Raumtemperatur verglichen. Und so kommt dann eine Schlagzeile heraus wie diese:

Wählervertrauen in Kern und Kurz merklich gesunken

Das Vertrauen der Wähler in NEOS-Chef Matthias Strolz ist stark gestiegen. Wolfgang Brandstetter profitiert von seiner neuen Rolle als Vizekanzler. Doch der Kanzler und der neue ÖVP-Chef haben im Vertrauensindex verloren.
(Hier weiterlesen)
Ist der Kurz-Hype etwa schon wieder vorbei? Stellen ÖVP-Kammerfunktionäre und Landespolitruks dem frischgebackenen Führer der ÖVP die Rute ins Fenster? 

Ach, geschenkt ... bis zum Wahltag im Oktober werden noch viele mediale Säue durchs Dorf getrieben werden. Und welche dann durchs Ziel geht, weiß der Liebe Gott, und vielleicht nicht mal der ...






Alles Nazis

von Fragolin

Die „Ostbeauftragte der Bundesregierung“ hat eine Studie in Auftrag gegeben, die beweisen soll, dass die Ossis alles Nazis sind. (Gibt es eigentlich auch „Westbeauftragte“, die nach den massiven Wahlbetrügereien in NRW mal eine Studie darüber machen, ob die Wessis besonders bekloppt sind?) Und wenn eine Knallrote mit strammer DDR-Biographie mal eben eine halbe Million Steueröcken für eine Studie aus dem Fenster kantet, wird diese auch das erwünschte Ergebnis bringen: Sie braucht viel mehr Geld für den Kampf gegen Rechts in den dunkeldeutschen Wildnissen, wo neben Luchsen und Wölfen primitive Nazihorden auf der Suche nach armen Flüchtenden die Wälder durchstreifen.

Wie es dabei zugeht und welche Mittel die erklärten Kämpfer gegen Fake News und Hetze sich nicht zu blöd sind anzuwenden, hier.

Sonntag, 21. Mai 2017

Das neue alte Grün

von Fragolin

Nach dem Grün-Donnerstag wurde ein Duo als Parteispitze aus dem Hut gezaubert, über das sich jetzt natürlich die Medien hermachen. Besonders Frau Lunacek, wohl als Frontfrau für den Wahlkampf eingesetzt, tönt aus allen Kanälen ihre Sicht der Dinge, und die ist dergestalt, dass es erstaunlich ist, wenn überhaupt noch Leute Grün wählen.

Mal ein paar Aussagen hier.

Politprostitution

Eben war Lunacek von den GrünInnen stolz darauf, "... die einzigen, die garantieren, dass es mit uns keine FPÖ in der Regierung gibt", zu sein. Doch jetzt versichern auch die pinken Pudel stolz: "Es bleibt dabei. Keine Koalition mit der FPÖ". Was im Umkehrschluß bedeutet, daß die beiden Kleinen darum betteln, endlich auch mal mit den Großen (d.h. nach der Wahl vielleicht nicht mehr ganz so großen ...) am Regierungstisch sitzen zu dürfen, damit die pöhsen Blauen draußenbleiben müssen. Denn wenn die drinnen wären, dann wären Brüssel und die transatlantischen Seilschaften böse auf Österreich.

"Politische Reform" klingt freilich anders. "Anwanzen an die Machthaber" wäre wohl der treffendere Ausdruck dafür ...


Johann Sebastian Bach, Kantate BWV 87 für den Sonntag Rogate





Verhaltismus

von Fragolin

Mal wieder. „Ein Mann“ und mehrere Frauen, die „augenscheinlich zu dem Mann“ dazugehören, benehmen sich im Nachtbus auf buntbereichernde Art verhaltenskreativ und wollen eine junge Frau fröhlich dazu auffordern, doch an ihrem Leben teilzuhaben. Als diese sich verstockt weigert, gehen alle zusammen auf sie los, schlagen, spucken, schreien...

Und hier greift die Ethikerklärung der Presse, diese Schere am Druckbogen, die es verbietet, etwas über den kulturellen Hintergrund der Beteiligten zu schreiben. Man muss nicht darauf hinweisen, denn die Beschreibung des Verhaltens der Protagonisten sagt alles. Wir wissen welche Leute das sind und dass die damit durchkommen. Und das jeder, der das widerlich findet, ein Nazi ist.

Danke, wir wissen Bescheid. Das nächste Mal nimmt die junge Frau sicher eine Blockflöte mit, dann kann sie gegen diffuse Ängste im Nachtbus ein Weihnachtslied spielen.

Übrigens, liebe B.Z.-Schreibknechte, hättet Ihr im umgekehrten Fall auch so geschrieben, inklusive „helfen ihm“, wenn ein Deutscher eine Bekopftuchte angebaggert und diese im Falle einer Weigerung seinen „Avancen“ entgegenzukommen („Fickificki!“?) geschlagen und an den Haaren gezerrt hätte und dann deutsche Frauen und Mädchen auf die pöbelnd und schlagend losgegangen wären? Wäre das nicht ein rassistischer Gewaltexzess gewesen, ein fremdenhassender Mob?
Und wenn ja – wieso wird dann hier so verniedlichend geschrieben?

Bananenrepublik Deutschland

von Fragolin

Erst lässt man seine Untertanen wissen, dass es da so antidemokratische rassistische Miesmacher gibt, die die wunderschöne Party stören wollen, die man gerade abfeiert. Dann filtert man ihnen durch, dass es sich um Extremisten handelt, um Feinde, um Angreifer, die es mit allen Mitteln zu verhindern, ja, zu bekämpfen gälte. Man dürfe ihnen keine Bühne geben, keinen Raum, nicht mal ein Bier in der Kneipe. Man müsse sie ausgrenzen, ach was, jagen, verjagen, eliminieren!
Und dann lässt man wählen und seine Untertanen die Stimmen auszählen.
Hinter verschlossenen Türen.

Was dann dabei herauskommt ist ein weiterer Ausschlag des Zeigers auf dem Politbarometer, der immer mehr von Demokratie zu Diktatur wandert, siehe hier.

Samstag, 20. Mai 2017

Eine Warnung vor einem Ja zur "Energierwende"

... spricht der ehemalige deutsche Innenminister Dr.h.c. Otto Schily in einem Brief an den ehemaligen Schweizer Bundesrat Dr. Christoph Blocher aus. Lesenswert!



Heute vor neunzig Jahren, am 20. Mai 1927

... startete nach langen Vorbereitungen die Chinesisch-Schwedische Expedition unter der Leitung von Sven Hedin, welche von 1927 bis 1935 dauern sollte. Ein höchst lesenswerter Artikel darüber findet sich auf Wikipedia:
Die Chinesisch-Schwedische Expedition (in der Fachliteratur oft engl. Sino-Swedish Expedition und The Sino-Swedish Scientific Expedition to the North-Western Provinces of China oder schwed. svensk-kinesiska expedition) war eine von Sven Hedin geleitete internationale Forschungsreise.

Die Expedition untersuchte von 1927 bis 1935 die meteorologischen, topographischen und prähistorischen Gegebenheiten in der Mongolei, der Wüste Gobi und Xinjiang. Sven Hedin sprach von der wandernden Universität, in der die beteiligten Wissenschaftler nahezu selbstständig arbeiteten, während Sven Hedin wie ein Manager vor Ort mit den Behörden verhandelte, alles Notwendige organisierte, Geld beschaffte und seine zurückgelegten Routen kartographierte.



Der Unterschied

Schweden ist stolz darauf, die "Gleichberechtigung der Frau" mit dem ganz, ganz großen Löffel gefressen zu haben. Das heißt sogar: bei bereicherenden Erlebnissen haben die Schwedinnen eindeutig die Nase vorn, denn sie werden weit öfter von Flüchtilanten gebügelt als Schweden (die Flüchtilanten haben halt noch nicht begriffen, daß das Geschlecht ein bloß soziales Konstrukt ist, und bevorzugen daher weibliche Öffnungen gegenüber männlichen Arschlöchern ...).

Wie emanzipiert diese Schwedinnen sind, bewiesen sie ganz überzeugend, als eine Gruppe weiblicher Politruks unlängst am iranischen Präsidenten vorbeidefilierte: mit Kopftüchern schariakonform verhüllt und ohne Händeschütteln, damit der iranische Schiit nicht durch einen Händedruck mit westlichen Schlampen besudelt wird:


Wenn hingegen diese doch so skandalös unenmanzipierte Melania Trump auf Staatsbesuch bei den Kopfwindelträgern weilt, dann sieht die Begrüßung so aus:


Schau, schau! Es geht offenbar dort auch ohne Kopftuch, und der König höchstselbst kann, wie man sieht, sogar mit höflicher Verbeugung Pfötchen geben, ohne daß ihm das Begrüßungslächeln vor Ekel aus dem Gesicht rinnt.

Schon seltsam, irgendwie ...





Die neue Achse Berlin-Paris

... läuft – wie geschmiert – auf EUphorischen Hochtouren:


Ein befreundeter Anwalt ätzte spontan beim Lesen dieser ORF-Teletext-Meldung: "Verdammt! Wo ist denn wieder der Stauffenberg, wenn man ihn braucht?"

Welche Äußerung LePenseur natürlich mit aller gebotenen Entrüstung zurückweist und sich nicht zu eigen macht!


Bio-Tamagotchi

von Fragolin

Kleines Fundstück, heute vom Hadmut Danisch:

Diese ganze Mitleid- und Empathie-Nummer, die immer also so selbstlos und altruistisch hingestellt wird, ist nichts anderes als so eine Masturbationsübung für den Hirnzucker, damit die Drüse da oben sagt „Hast Du gut gemacht!“. Reiner Selbstzweck. Deshalb ist es auch völlig egal, ob die, um die man sich kümmert, real oder eingebildet sind. Totes Pferd, Plüschtier, Tamagotchi ganz egal, was gerade zu fassen ist. Flüchtlinge tun’s auch. (Hähä, Bio-Tamagotchi…)“

Mein Reden. Da ist gar nichts mit Empathie, das ist reine Selbstreflexion. Erkennt man daran, dass die sich gar nicht vorstellen können, dass „Flüchtlinge“ anders ticken als sie selbst ticken würden, wenn sie auf der Flucht wären. Und dieses Abfüllen fremder Hüllen mit sich selbst verteidigen sie mit Zähnen und Klauen und fallen jeden an wie eine Furie, der ihnen klarzumachen versucht, dass ihr Schmusepüppchen Chucky heißt.

Die ganze Asylpolitik ist eine riesige mafiöse Abzocke, die einzig und allein auf der gesamtgesellschaftlichen Therapie wohlstandsüberfressener gelangweilter Menschen ohne sinnerfüllender und lebenszweckvermittelnder Tätigkeit mit schwerem Helfersyndrom und Realitätsverweigerung fußt. Die größte Psychotherapie aller Zeiten. Und die verheerendste.

Grünes Strickmuster

Eine feministische Kampflesbe wird Spitzenkandidatin, eine alleinerziehende Mutter aus Tirol, wo sie bisher recht unauffällig Landeshauptmann-Stellvertreterin war, Parteichefin. Hauptsache: kein Mann. Daß die Spitzenkandidatin gleich klare Kante zeigte, wird den Wahlerfolg vermutlich nicht beflügeln:
Lunacek erklärte, sie freue sich auf einen spannenden Wahlkampf. Die Grünen seien die einzige Partei links der Mitte und "die einzigen, die garantieren, dass es mit uns keine FPÖ in der Regierung gibt".
(Hier weiterlesen)
Nun, dann eben Grüne "ohne uns", wird sich der Wähler denken. Frau Lunacek wird in ihrer bekannt ansprechenden Art daher in der Lage sein, die Partei auf ihre links-lebischwule Kernwählerschicht zu reduzieren. 

A propos Kern ...

Der muß ja jubilieren! Immerhin werden genug Linke, die trotzdem eine Lunacek nicht aushalten, dann wieder ihr Kreuzerl bei den Sozen machen, und so deren Wahlklatsche etwas weniger herb ausfallen lassen.

Nun, bis Oktober ist noch einige Zeit, und da kann sich noch genug ändern. Dennoch: daß die GrünInnen in der Disziplin "Self Destruction" so perfekt unterwegs sein werden, hätte ich nicht gedacht! Na, mir soll's recht sein ...


Muslimisches Mimimi

von Fragolin

Fürchterlich, was derfocusda vermelden muss. Erst wollen Muslime ihre religiöse Notdurft ganz unschuldig mitten in der muslimischen Metropole München verrichten, und dann tun sie es doch nicht.

Warum? Das klärt sich hier.

Freitag, 19. Mai 2017

Vor 55 Jahren

... hatten zwei Idole der damaligen Zeit ihren einzigen gemeinsamen, großen Auftritt vor ihrem (wenngleich dann keineswegs gemeinsamen) Abtritt:


As time goes by ...


Scheiß Algen, denkt sich der Tiger ...





Überraschung, Überraschung!

Für viele Amerikaner wird es wohl eine Überraschung sein, dass ihre Regierung al-Qaeda in Syrien nicht als terroristische Organisation einstuft. Der Grund dafür, dass sie sich weigert, diese Einstufung vorzunehmen, wird sie noch viel mehr schockieren.


Von Daniel McAdams  – Die syrische Filiale der Organisation, die in die Attacken am 9/11 auf New York und Washington verwickelt war, firmiert schon lange unter dem Namen Jabhat al-Nusra (Nusra Front) und wurde vom Chef der al-Qaeda im Irak Abu Bakr al-Baghdadi nach Syrien geschickt. Baghdadi fuhr damit fort, die rivalisierende Splittergruppe ISIS auf die Beine zu bringen, während Nusra weiterhin seine Funktion als al-Qaedas Bodentruppen im Krieg gegen die syrische Regierung aufrecht hielt.
Aber das sind alles nur Verschwörungstheorien. Denn die USA bemühen sich mit nie gesehenem Einsatz um die Verbreitung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit im Nahen Osten und überhaupt der ganzen Welt. Amen.

Man mag ihn mögen, man mag ihn hassen

... aber man kann nicht bestreiten, daß dieses Bild eine nur zu treffliche Beschreibung unserer Medien-Realität darstellt ...




"NRW" steht für ...?

Für "Nicht Rechtmäßige Wahlen" vermutlich ...
Während CDU und FDP Sondierungsgespräche über eine gemeinsame Koalition führen, könnten diese Planungen einen Dämpfer erhalten, der als „Super-GAU“ in die nordrhein-westfälische Landespolitik einschlagen dürfte: Im gesamten Bundesland ist es zu nachweislichen Falschzuordnungen von AfD-Zweitstimmen gekommen. Nachdem das „DortmundEcho“ bereits am Montag (15. Mai 2017) auf entsprechende Ungereimtheiten in Dortmund hinwies, hat mittlerweile auch der Fachbereich Wahlen reagiert und mitgeteilt, dass die drei fraglichen Wahlbüros „ebenfalls aufgefallen“ wären und derzeit eine Überprüfung stattfände. 
Schlamperei? Fälschung (so wie seinerzeit in Bremen)? Jedenfalls: Bananenrepublik! Und wir können davon ausgehen, daß die jetzt mit Zähneknirschen zugegebenen Unregelmäßigkeiten nur die Spitze des Korruptions-Eisbergs darstellen ...


Perplex

von Fragolin

Das Karriererisiko von Beamten in Deutschland ist seit dem Merkelschen Aushebeln jeglicher Rechtsstaatlichkeit deutlich höher geworden. Das musste nicht nur der Kölner Polizeichef erfahren, der ausgerechnet von seinem eigenen totalversagenden Innenminister als Bauernopfer gefeuert wurde. Weil er die Taharrush-Meute auf der Kölner Domplatte nicht im Griff hatte, deren reine Existenz noch Tage nach ihrem Auftreten von Politik und Medien geheim gehalten wurde, bis sich die Wahrheit nicht mehr unter den Teppich kehren ließ.

Jetzt brodelt der Fall Amri mal wieder hoch. Genau, der tunesische Hobby-LKW-Fahrer, der blöderweise von aufmerksamen italienischen Carabinieri, die scheinbar nicht die gleiche Weisung zum konsequenten Wegschauen erhalten haben, wenn es sich bei Fahrern offensichtlich um Bereichernde handelt, wie ihre teutonischen Kollegen, eliminiert wurde. Oder werden sollte. Wer weiß.

Was Bekotzenswertes hier.

Donnerstag, 18. Mai 2017

Der heutige Namenstag

... Felix (Gratulation übrigens an alle Träger dieses glückverheißenden Namens!) inspiriert mich zu einem kleinen Nachtrag zum Artikel über Felix von Weingartner, der vor einigen Tagen erschienen ist. Seine Serenade für Streicher ist ein fürwahr entzückendes, von schwärmerisch über beschwingt bis burlesk daherkommendes kleines Werk, das sich auch neben weitaus bekannteren Streicherserenaden (z.B. von Dvorak, Elgar, Suk, Tschaikowsky, oder Griegs Holberg-Suite) keineswegs verstecken muß:


Kurz beschrieben. Ein Gastkommentar


... den Kurz-Euphorikern ins Stammbuch geschrieben.

von Oliver H.


Daß aktuell, vom Bundeskern über den Substandardrau bis hinunter zu unserem Forentrompeter, sich alle deklariert linken Schwachmatiker dieses Landes an Sebastian Kurz abarbeiten, ist also für Sie ein veritabler Indikator, beim solchermaßen Attackierten ginge alles mit rechten Dingen zu? (Das erinnert verdammt an die neoliberale Verteidigung von TTIP und CETA: „Wenn diese Abkommen von notorisch Linksgedrallten angegriffen werden, dann müssen sie im Umkehrschluß OK sein.“)

Bislang wähnte man funktionale Dyslexie eher bei Unterschichten, denen man demgemäß auch nicht vorhalten kann, wenn sie beim Entziffern einfacher Texte versagen. 

Apropos einfach:
  • Willkommenskultur – check. 
  • Islam gehört zu Europa – check. 
  • Opposition zu Ungarn betreffend Flüchtlingsquoten – check. 
  • Auf einer 100%-Linie mit van der Bellen in EU-Fragen – check. 
  • Wird von van der Bellen explizit als politische Nachwuchshoffnung für Österreich verkauft – check. 
  • Erfährt in internationalen Medien einen eigentümlichen Hype wie kein Österreicher zuvor – check. 
  • Hat die Balkanroute geschlossen – fail! 
  • Nennt Macron einen Nicht-Linken – check. 
  • Frauenquote – check. 
  • Installiert den juristischen Maulwurf Brandstetter als Vizekanzler – check.

Halbwegs Kundige hätten Kurz eingedenk dessen — wie die meisten Systemzöglinge mit orkanartigem Rückenwind — als Fulbright-Stipendiaten vermutet; die CFR-Mitgliedschaft aber ist ein Ritterschlag, der einen mehr als baff zurückläßt.

Der Vergleich mutet untergriffig an, aber da quakt jemand wie eine Ente, watschelt so und fliegt dergestalt, und dann listet ihn sogar das zoologische Lexikon als Ente — wie offensichtlich muß es denn noch sein?!

Yuri Bezmenov hat ohne jeden Zweifel recht: Sind die Massen erstmal eingeseift, dann kann man ihnen Beweise vorlegen ohne Ende, sie werden dennoch in ihrer Verblendung verhaften bleiben ...




(Der Kommentar erschien ursprünglich zu diesem Artikel

Ach ja, die Gesundheit

... war der Punkt, dessentwegen sich Frau Glawischnig schließlich zum Rücktritt entschloß. Sagte sie, über ihr Schicksal zu Tränen gerührt, bei ihrer Abschieds-Presseerklärung (wie DiePresse berichtet). Na wird schon so sein, nicht wahr?

Böse Kommentarposter hingegen vermeinen andere Gründe zu vermuten:
Februar

Aha, gesundheitliche Gründe.
Da fällt mir doch gleich ein gewisser Herr Pröll ein.
Der war nach seinem gesundheitlichen Rücktritt blitzschnell wieder topfit 
oder
timo0500

Gesundheitliche Gründe... Parteifreunde wie Vassilakou und Anhang würde meinen Kreislauf auch zuviel belasten
oder
Rumpelstilzchen2015

Eva Glawischnig mußte auch deshalb zurücktreten, da der sich aus den überzogenen Forderungen der Grünen in der Opposition (Bund, NÖ, Steiermark und Burgenland) und den erschreckend schwachen Leistung der grünen LandesrätInnen in sechs Landesregierungen (die für 75% der in Österreich lebenden Bevölkerung zuständig sind) sich ergebende Spalt immer offensichtlicher geworden ist und auf Grund dieses Widerspruchs kein positives Wahlergebnis erwartet werden kann, denn Grün wählen bedeutet

Sozialabbau (Grüne Tirol)

Genehmigung von der Bevölkerung massivst abgelehnter Infrastrukturprojekte (380 kv Leitung Grüne Salzburg)

Einstellung von Nebenbahnen (Grüne Kärnten)

Förderung des Autoverkehrs (Eintreten für eine große neue Tunnelanlage in Vorarlberg, Grüne Vorarlberg)

Mitwirkung bei Tunnelprojekten (Brennerbasistunnel), die noch vor wenigen Jahren von der grünen Verkehrssprecherin im Parlament strikt abgelehnt worden sind (Grüne Tirol)

Forderung von zusätzlichen Tunneln (Wörthersee Tunnelkette, Grüne Kärnten)

Zögerliches und intransparentes Verhalten beim Auftreten von Umweltskandalen (Grüne Kärnten)

Zustimmung zu einem Bauprojekt, die zu einer Verletzung eines internationalen Abkommens führt (Grüne Wien)

Interessantes Verhalten der grünen Führung sobald die Basis eine nicht besonders geschätzte Entscheidung herbeiführt (Grüne Wien)

Trotz in einigen Bundesländern bereits seit vielen Jahren bestehende Mitverantwortung keine substantiellen Ergebnisse bei der Mobilitätswende
Nun, der Tränen sind genug vergossen. Vielleicht schaffen es die GrünInnen, ihre EU-Lesbe Lunacek an die Spitze zu wählen, dann hätten wir eine realistische Chance, die Melonenpartei an der 4%-Hürde scheitern zu sehen. Was jedem Freiheitsfreunde ein exquisiter Genuß sein müßte ...
 
 


Notwehr

von Fragolin

Wie definiert man Notwehr?
Ich frage ja bloß. Ehrlich ganz unschuldig.
So von wegen das hier.
Ich werde nämlich das Gefühl nicht los, dass hier gerade was gewaltig schief läuft.

Und zwar ziemlich viel!

Totalversagen

von Fragolin

Multiples Systemversagen. Heute mal am Beispiel von 4 „marokkanischen Jugendlichen“ in Flensburg. Ja genau dort, wo der Pöbel-Ralle gerade weinerlich herumgreint, dass es eine neoliberale Weltverschwörung gegen seine gloriose Partei gibt. Diese 4 Früchtchen geben mehr Erklärung darüber ab, was dort falsch läuft, als der Aufpeitscher der Ultralinken jemals begreifen wird.

Und was das alles ist, findet man hier.

Grünendämmerung

von Fragolin

Als die OGM im Mai des letzten Jahres ihre regelmäßige Umfrage zum „Vertrauensindex“ durchführte, schaffte es Eva Glawischnig, der der Sprung zur Parteiobfrau der Herzen nie so richtig gelingen wollte, auf einen recht beschämenden, aber immer noch in der unteren Mittelklasse gelegenen Wert von -2.

Bei der letzten Umfrage im März diesen Jahres hatte es die nicht unbedingt liebevoll als „Karawankenmamba“ titulierte Kärntnerin geschafft, den historischen Tiefstand von -11 zu erreichen und damit sogar unterhalb von Strache zu landen, der recht kontinuierlich den Wert von -10 hält. Das ist kein Abwärtstrend in den Umfragen, das ist ein Absturz.

Mehr zur Grünendämmerung hier.

Pöbel-Ralle und das Mimimi

von Fragolin

Die Schleswig-Holstein-Wahl, wo die SPD „nur“ eine moderate Klatsche bekommen hat, ist fast schon wieder vergessen, wird überstrahlt von der historischen Wahlkatastrophe der Roten in NRW, wo sie als Rechnung für ein komplett heruntergewirtschaftetes und kaputtgemachtes Bundesland von den Wählern geradezu aus den Ämtern verjagt wurde. Da half auch nicht mehr die Strahlkraft des Gottkanzlers in spe, der gerade die besten Karten hat, als Staatssekretär für Europafragen im Kabinett Merkel 5 zu enden.

Doch einen hat es mitgenommen, dass es nach einem längerfristigen Vertreiben von den Speckseiten der Macht riecht, und so verfällt ausgerechnet Ralf Stegner, der gerne wortgewaltig austeilende Pöbel-Ralle, der gerne den propagandistischen Brandstifter spielt, der aggressiven Antifanten die geistigen Molotovcocktails abfüllt, mit denen diese dann auf Oppositionelle losgehen, in ein geradezu erbärmliches Mimimi.

In gewohnt prollig-pöbelndem Tonfall nimmt er sich die ganze Welt zur Brust, um als allerwichtigste Erkenntnis nach einem fulminanten Wahldebakel festzustellen, dass alle anderen Schuld sind. Da sind die bösen „neoliberalen“ FDP-ler, von denen wir uns gern erinnern, wie sie von Roten und Grünen seit der #Aufschrei-Kampagne bezeichnet und behandelt wurden, und die sich nun zieren, mit den Roten ins Bett zu steigen, obwohl der Rechenkünstler Ralle doch den eindeutigen Wählerwillen erkannt haben will, dass die Roten weiter regieren. Mit wem auch immer, solange es nicht sein persönlicher Feind AfD ist. Dass die SPD nur zweitstärkste Kraft wurde und vom Wähler abgewatscht bei 21 Sitzen von 73 steht und somit erstmal gar nichts zu melden hat, können alle beide nicht begreifen, weder der Ralle noch sein Ego.

Und so rotzt und poltert er fröhlich gegen ominöse Mächte im Hintergrund, die sich gegen die SPD verschworen haben und sie zum Nutzen eines angeblichen Neoliberalismus schleifen möchten. Wo ich mich bei einigen Facebook-Postings dieses verhaltenskreativen Parteigenossen der Anti-Hassposting-Fraktion schon so manches Mal gefragt habe, ob das wirklich in nüchternem Zustand verfasst wurde, sehe ich inzwischen ein Bild vor meinem inneren Auge: Pöbel-Ralle sitzt unter einem selbstgefalteten Stanniolhut, mit wirrem Blick das Zimmer sichernd ob nicht schattenhafte graue Männer mit gelben Krawatten aus den Ecken materialisieren, und berichtet der Welt über die finsteren Verschwörungen gegen ihn und seine Partei, die dazu geführt haben, dass sie unrechtmäßig in ihrer Macht beschnitten werden.

Dass es einfach daran liegen könnte, dass die Leute die Schnauze voll haben von der inkompetenten zerstörerischen Politik der Roten und sie deshalb reihenweise aus den Landesregierungen abwählen, kann sich ein aufrechter Genosse der einzig wahren gerechten superschulzigen Partei natürlich nicht vorstellen. Und dass er selbst mit seiner geradezu großfressigen Art, andere von oben herab niederzupöbeln, dazu beigetragen haben könnte, dass nicht mehr jeder mit ihnen reden will, wäre eine Erkenntnis, auf die man auch nicht hoffen braucht.

Und so werden wir Zeuge eines sonst großmäulig herumpöbelnden Propagandisten, der vor lauter Unverständnis über das Versagen der eigenen Partei in Greinen und Wehklagen verfällt.
Irgendwie herrlich.
Ich könnte mich dran gewöhnen.

Heute vor fünf Jahren hat er seine letzte Reise angetreten

... und ist immer noch unvergessen und letztlich unersetzbar: Dietrich Fischer-Dieskau.



Woher der Fisch stinkt

von Fragolin

Generell bin ich dafür, Staat und Kirche sehr strikt voneinander zu trennen, und begrüße deshalb auch Regelungen, die es Staatsbeamten (und damit auch Lehrern) verbieten, ihre Religion deutlich vor sich herzutragen. Das Verbot primärer religiöser Symbole wie in Berlin geht in Ordnung, aber ich finde es absolut witzig, was jetzt daraus gemacht wird.
Erwähnenswert finde ich übrigens die Handlungsrichtung: während Kopftuchträgerinnen wegen angeblicher Diskriminierung das Land klagen, geht das Land seinerseits disziplinarisch gegen Trägerinnen christlicher Symbole vor. Das sollte man ruhig im Hinterkopf behalten, in welche Richtung hier die Hasen laufen.

Im vorliegenden Falle hat sich also eine Lehrerin demonstrativ ein ziemlich großes Kruzifix um den Hals geschnallt. Da im Artikel auch von „Kreuz“ die Rede ist, muss ich (mal wieder, herrje...) die Schlampigkeit der Berichterstattung kritisieren. Es macht nämlich durchaus einen Unterschied, ob es sich um ein Kreuz oder ein Kruzifix handelt. Aber ob man das in den Redaktionsstuben von außerhalb der Stadtgrenzen eher unbedeutenden Berliner Provinzpostillen weiß, sei dahingestellt. Jedenfalls wurde ihr, also der Lehrerin, dringend nahe gelegt, im Sinne der Fortführung ihrer Karriere den Angenagelten nicht mehr während ihrer Dienstzeit zur Schau zu tragen.
Geht für mich abseits jeder Diskussion um die Berechtigung irgendwelcher Beschwerden von Muslimen absolut in Ordnung. Dass es ausgerechnet religiöse Fanatiker sind, die sich von religiösen Symbolen anderer gestört fühlen, ist ja nur ein Treppenwitz am Rande dieser Geschichte. Ebenso wie der, dass ausgerechnet die angeblich atheistischen und säkularen Linken den religiösen Fanatikern den Teppich ausrollen. Doch das soll (zumindest heute) nicht Thema sein.

Mit dem Verzicht auf das Kruzifix wäre damit ja die Sache aus der Welt, wenn, ja wenn, nicht das Unsagbare geschehen wäre, diese fürchterliche Provokation!!! Was hat die Lehrerin gemacht, das so ungeheuerlich und provozierend ist? Sich nackt in Kreuzpose auf den Dachgiebel der Schule gestellt? Sich ein Kruzifix auf den Arm gebrannt oder ein Stirngeweih mit Jesus stechen lassen? Nein, sie hat, festhalten, eine Halskette getragen. Mit einem Fisch. Richtig. Fisch. Gut, bei gläubigen Christen ist dieses aus zwei gebogenen Strichen bestehende Symbol, das jeder kennt, der „Quo vadis?“ gelesen hat, ein bekanntes Zeichen. Oder das lange P mit dem X durch.
So wie der Halbmond bei den Mohammedanern. Der Davidstern wird ja nicht mehr so gerne hergezeigt hierzulande, was die Hirnkranken um den Rotzgebremsten ein für alle Mal den Juden in Mitteleuropa versaut haben, deshalb geht der als Vergleich nicht mehr.
Aber die fanatischen Atheisten vom linken Rand tragen dafür gerne den Fünfzackigen über ihrem CheGuevara-T-Shirt oder gleich Hammer und Sichel auf Sowjetrot. Gilt das Verbot des Tragens von Symbolen eigentlich auch für Ideologien?

Aber was passiert jetzt, wenn eine muslimische Lehrerin einen kleinen Halbmond um den Hals trägt? Oder als Ohrstecker? Ist das dann auch eine ungeheuerliche Provokation? Oder ein Jude mit einem Halskettchen und einer kleinen Schmuck-Menora dran?

Liebe Leute, ihr solltet auf dem Teppich bleiben, bevor der mit euch gen Mekka fliegt. Das Verbot von Kruzifix oder religiöser Bekleidung bei Beamten hat seine Berechtigung in einem säkularen Staat. Aber jetzt Sekundärsymbolik zu jagen, das grenzt an die Lächerlichkeit, mit der Nazijäger versuchen, noch aus der Fahrzeugnummer chinesischer Ringelspiele herauszulesen, ob ein Karussellbetreiber mit Gaskammern liebäugelt.
Moslems müssen den Anblick eines kleinen Schmuckkreuzes oder Fisches ebenso ertragen können wie wir den Anblick von Halbmonden an Halsketten oder als Ohrstecker ertragen. Und soweit ich weiß, hat wegen des Tragens einer Halbmondkette auch noch kein Schreibknecht eine solche Schnappatmung bekommen wie jetzt wegen diesem Fischsymbol.

Religiöse Symbolik hat nicht wie eine Monstranz vor sich hergetragen zu werden, da bin ich sofort dabei. Aber sich an solchen Kleinigkeiten aufzupudeln, da merkt man, dass der Fisch gewaltig stinkt.
Und woher, das weiß jeder.
Berlin ist rot-rot-grün...

Putin sagte am Mittwoch

... in Sotschi, er werde dem US- Kongress und dem Senat die Aufnahme aushändigen, wenn die Regierung in Washington einverstanden sei. Zur Kontroverse in den USA meint er, dort entwickle sich "politische Schizophrenie". Sarkastisch kündigte Putin an, er werde Lawrow "ernsthaft rügen", da dieser ihm die geheimen Informationen aus Washington nicht mitgeteilt habe. "Herr Lawrow hat diese Informationen weder mit mir noch mit anderen relevanten Sicherheitsbehörden des Landes geteilt", erklärte Putin mit einem Schmunzeln während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem italienischen Regierungschef Paolo Gentiloni.
Gefällt mir! Manchen in den USA vermutlich weniger, aber damit müssen sie leben. Recht hübsch zu lesen auch der Kommentar, den QPress dazu liefert:
Allem Anschein nach könnte er tatsächlich die Sicherheit des Islamischen Staates in höchstem Maße gefährdet haben, soweit er Erkenntnisse zu dieser US-Sonder-Einheit, vertraulich dem Erzfeind Russland zugänglich machte.
Besagter IS ist vielen Menschen ebenso unter dem Pseudonym US-Terrormilizen bekannt und gehört zum internationalen Markenkonzept von War ISney Land.  Diese Spezialisten sind vonnöten, um den Nahen Osten aus machtpolitischen Gründen nachhaltig zu destabilisieren. Vornehmlich werden sie durch die reicheren Ölstaaten der Region finanziert und von den USA organisiert. Nur so können die USA ihr Leitbild vom gerechten Weltpolizisten gegenüber den übrigen Nationen aufrecht halten. Aber letzteres ist womöglich das Geheimnis, um das es in der aktuellen Berichterstattung zum schlampigen Trump geht.
Aber das sind selbstmurmelnd bloß Verschwörungstheorien, m.a.W.: FAKE NEWS, wie sie eine Systempressequelle (die ja für seriöse Regierungspropaganda zuständig ist!) nie veröffentlichen würde.

Difficile est, saturam non scribere ...

Mittwoch, 17. Mai 2017

Wie wollen wir leben?

von Fragolin

Also wenn ich als Vater zusehe, wie ein Fremder mein Kind angrapscht, muss ich ehrlich gesagt gestehen, dass ich es nicht bei einem „Pack dich, du perverse Sau!“ belassen würde.
So geschehen im sächsischen Pirna, also dort im tiefdunkeldeutschen Randgebiet, wo es keinerlei Bereicherung gibt und jugendliche Provinzpolitiker bis heute bedauern, dass Bomber Harris seine Arbeit nicht zu Ende geführt hat. Der Grapscher ist ein 58-jähriger Afghane, also einer von Merkels Gästen, der natürlich, so werden uns Grüne wie Linke gern bestätigen, jegliches Recht hat, sich hier zu benehmen wie er will und dafür gefälligst von keiner Kartoffel schräg angequatscht zu werden. Vor Allem, wenn man den Kartoffeln dort schon mehrmals klar gemacht hat, dass es dort gar keine Ausländer gibt. Also weder Afghanen, die kleine Kinder angehen, noch Türken, die den Afghanen Dönermesser „borgen“, um der Scheiß-Kartoffel beizubringen, wie man sich gefälligst ehrfürchtig einem stolzen Afghanen gegenüber zu benehmen hat: Dankbar dafür, dass er seine Aufmerksamkeit überhaupt seinem unreinen Balg schenkt!

Mal ganz ehrlich: Wenn ich der Vater bin und der meinen Sohn angreift, kann er froh sein, wenn ihm der deutsche Steuerzahler hinterher die Kauleiste neu einzementiert, und dabei ist es mir explizit vollkommen scheißegal, ob das ein Afghane oder ein Deutscher oder sonstwas für einer ist. Und wenn der mit einem Dönermesser auf mich losgeht wird er den Begriff „Selbstverteidigung“ erklärt bekommen, und zwar auf schmerzhafte Art und unter Einsatz jedes möglichen als Waffe einsetzbaren Gegenstands. Wo leben wir? Wo wollen wir leben? Wie wollen wir leben? Als Opfer? Getretene Köter? Ohne mich!

Und dann kommt der Witz des Tages, die absolute Krönung der Farce um einen Merkelgast, der allein wegen der schroffen Abweisung von einem vierjährigen Kind so beleidigt ist, dass er auf einen jener Menschen losgeht, die seine pure Existenz hier dulden und finanzieren: Er wird sofort nach der Einvernahme wieder auf freien Fuß gesetzt und wegen versuchter Körperverletzung angezeigt.
Also der Angriff mit einem 30 cm langen Messer läuft bei mir aber komplett unter Mordversuch. Ja Mord, denn er hat sich das Messer extra besorgt und hat dem Vater des Kleinen aufgelauert, um ihn gezielt anzugreifen. Er hat den Tod des Deutschen ganz bewusst und billigend nicht nur in Kauf genommen sondern ganz offensichtlich auch beabsichtigt. Und der rennt jetzt wieder frei herum und kann ungestört der Familie nachstellen, deren Vater er gerade versucht hat umzubringen?!

Und dann wundern sich noch Leute, wenn in Sachsen dunkeldeutsches Pegida-Pack auf die Straße geht, dem Maas die Krätze unter seine schüttere Frisur wünscht und am Liebsten sämtliche Merkelgäste die eigenen Fußspuren rückwärts schicken möchte? Dort werden Menschen, die andere Menschen mit Langmessern umzubringen versuchen, einfach wieder laufen gelassen, sobald sie zur Kaste der Unantastbaren gehören. Und das sollen die Bedrohten dann untertänigst schlucken? Ohne zu Murren und mit dem Staatsanwalt im Nacken, wenn sie sich über irgendeine Internet-Quatschbude doch mal den Frust von der Seele rotzen?

Nochmal: ich bewundere das entspannte Handeln des Stiefvaters. Ich hätte das mit weniger Ruhe geklärt. Schon damit Leute wie dieser Perversling begreifen, dass es sich nicht jeder bieten lässt, sich von ihnen so behandeln zu lassen. Wäre auch im Sinne all jener Afghanen, die keine perversen Armleuchter oder kriminelle Idioten sind, um nicht ruckzuck in einem Topf mit diesem Schwein zu landen.

Das Nichthandeln der Staatsmacht und die lächerliche Anzeige führen dazu, dass sich mehr Leute bewaffnen werden um im Falle eines solchen Angriffes gewappnet zu sein.
Also, wenn man mich versucht umzubringen, und der potenzielle Mörder wird wieder frei gelassen, werde ich Schritte einleiten. Denn mein Leben ist mir wichtiger als politische Korrektheit.
Nochmal:
Wo leben wir? Wo wollen wir leben? Wie wollen wir leben?

Drei Einzelfälle am Stück

von Fragolin

Was soll man zu dem, was sich in Tulln abgespielt hat, noch sagen?
Danke, Merkel und Faymann! Danke „NGO‘s“, Kirche und „Caritas“, SPÖ-Vorfeldorganisationen wie „Volkshilfe“, Grünen-Initiativen zur „Rettung“ der „Traumatisierten“, Danke den Wählern dieser Parteien, die die politischen Rahmenbedingungen zum Blühen der Asylmafiageschäfte zementieren, Danke den linken Prügeltruppen die jeden Protest gegen das Unwesen der Asylmafia mit Gekreisch und schwingenden Knüppeln beantworten, Danke an alle, die zur persönlichen Bereicherung dieses riesige Plünderungsprogramm Europas aktiv mitgestalten und sich dabei noch als moralisch hochwertige Gutmenschen abfeiern, von denen sich jetzt kein einziger bei diesem armen Mädchen melden wird, um sie als traumatisiertes Opfer lebenslang ebenso zu umsorgen wie jene, von denen sie behaupten, die wären durch eine Fahrt im Schlauchboot so schwer traumatisiert, dass man sie lebenslang pampern muss.

Weitere Worte über und an die Gutmenschen hier.

Unser Müll

von Fragolin

„Wir“ sind universalschuldig. „Wir“, da darf man wahrscheinlich auf dunkeldeutsche Weise rassistisch trennen bei der Deutung, wer mit „wir“ gemeint ist. „Wir“, das sind wir Bio-Österreicher, die von Blättern wie „heute“ angesprochen werden, wenn sie uns mahnend berichten:

Unser Plastik-Müll zerstört ein Südsee-Paradies!“

Wie „unser“ Plastik-Müll jetzt in die Südsee kommt, ist noch nicht ganz geklärt. Wenn man den üblichen Weg einer der üblichen von Naturliebhabern direkt vom ufernahen Radweg in den Inn geworfenen PET-Flasche üblicher isotonischer Naturliebhaberformerhaltungswässerchen anschaut, dann ist es zwar durchaus möglich, dass dieses Teil irgendwann auf einem recht abenteuerlichen Weg bis in den Pazifik gelangt, aber um jetzt dort aufzutauchen, hätte sie vor mehreren hundert Jahren in den Inn geworfen werden müssen. Was jetzt einige logische Probleme schafft, weil es damals weder Naturliebhaber noch Radwanderwege gab und auch die Erfindung isotonischer Plörre in geronnener Giftverpackung war damals noch niemandem eingefallen. Man hätte es wahrscheinlich sogar für eine ziemlich kranke Verkettung gehalten, wenn einer, der sich als Naturliebhaber verkleidet, seinen in etwa zehntausend Jahren zerfallenden Müll in die Natur schmeißt. Aber wie gesagt, damals gab es noch keine Naturliebhaber und Müll landete ausschließlich über den Rinnstein im Fluss, was aber nicht so schlimm war, weil das meiste eh biologisch abbaubar war: Exkremente, Essensreste und gelegentlich anfallende Kadaver. Die hätten es selbst bei günstiger Strömung nie am Stück bis in die Südsee geschafft.

Also zurück zu unserem Grundproblem: Wie kommt „unser“ Plastikmüll in Echtzeit in die Südsee? Werden die Flüchtlingsbomber bei ihren Leerflügen zur Abholung der Neusiedler gleich mit Müll beladen und der über günstiger Strömung Richtung Südsee verklappt? Oder hat man das Beamen erfunden und teleportiert den unverrottbaren Dreck von als Müllverbrennungsanlagen getarnten Energiestationen direkt in den Pazifik?

Ich weiß es nicht. Ich kann das Rätsel nicht lösen. Eigentlich bleibt nur eine Möglichkeit übrig: Dieser ganze Dreck wird von den Völkern der pazifischen Anrainerstaaten einfach auf strandnahe Deponien gekippt, in der Hoffnung, die nächste Flut klärt das Problem. So weit, so schlecht. Daraus würde sich nur eines ergeben: bei aller Empörung und allem Jucken im Nacken, gleich morgen beim Nachbarn zu kontrollieren, ob der auch gesetzeskonforme Mülltrennung betreibt und beim Einkauf ressourcenschonend kunststoffsparend agiert, handelt es sich bei diesem Müll im Pazifik nicht um „unseren“ Müll.

Aber warum steht das dann so in der Zeitung?
Die lügen doch nie! Oder??

Dienstag, 16. Mai 2017

Putin

... warnte davor, dass Geheimdienste Schadsoftware programmieren, die dann in falsche Hände geraten könnten. Putin: „Microsoft sagte es direkt: Die erste Quelle dieses Virus ist die US-Sicherheitsbehörden, Russland hat absolut nichts damit zu tun“, sagte Putin. 

Nach dem weltweiten Hackerangriff auf Computersysteme hatte Microsoft der US-Regierung eine Mitverantwortung vorgeworfen – ohne die NSA direkt zu nennen. Nach Ansicht von Microsoft-Rechtsvorstand Brad Smith haben Behörden nicht ausreichend vor von ihnen entdeckten Software-Schwachstellungen gewarnt. „Die Regierungen der Welt sollten diesen Angriff als Weckruf begreifen“, betonte Smith am Sonntag in einem Blog-Beitrag. „Wir brauchen Regierungen, die sich des Schadens für Zivilpersonen bewusst sind, der aus dem Anhäufen und Ausnutzen solcher Software-Sicherheitsprobleme entsteht.“
Seltsam, seltsam ... warum wundert mich das nicht im geringsten?

"Hillary Clinton wurde nicht amerikanische Präsidentin. Warum?"

... fragt sich die Basler Zeitung, und führt fort: "Ein neues Buch gibt Antworten. Sie sind nicht lustig." Nicht lustig für wen? Für Killary, zweifelsohne! Für den Friedensfreund hingegen schon: da trainiert sich eine Marionette des Military Industrial Complex zu Tode, und wird dann erst nicht gewählt ...
Nachdem Hillary Clinton 2008 schon in den Vorwahlen gegen Barack Obama, den aufsteigenden Star der ­Demokratischen Partei, ­verloren hatte, war sie überzeugt, dass dies nicht etwa am aussergewöhnlichen Kandidaten gelegen hatte, noch an ihr – sondern sie glaubte, ein paar ihrer eigenen Leute hätten sie verraten: zu viel mit den Medien gesprochen, zu viel untereinander gekämpft, zu viel Chaos, zu wenig Loyalität. Also trug sie einem ihrer (letzten) Vertrauten auf, heimlich alle E-Mails ihrer Angestellten vom Server der eigenen Kampagne herunterzuladen, damit sie diese ­überprüfen konnte.
Auch massive Unterstützung durch fast alle Medien und Seilschaften müssen aus einer unattraktiven, unglaubwürdigen Kandidatin eben letztlich auch keine Siegerin machen — das ist die doch irgendwie tröstliche Conclusio aus dem Artikel ...

Asylmafia

von Fragolin

In Italien wird jetzt das offenbar, was auch bei uns nicht anders läuft: Die Verquickung einer Asylmafia aus Politik, Kirche und hochkriminellen Abzockern, deren Geschäftsmodell das Absaugen von Steuermillionen unter dem Vorwand der „Flüchtlingsbetreuung“ ist. Ob überteuert für Jahrzehnte vermietete Immobilien, die nicht einmal für Unterbringung geeignet sind, oder das Kassieren von Millionen für die Rund-um-die-Uhr-Betreuung armer „Geflüchteter“ (besonders der vollbärtigen Kinder), die sich nicht einmal am Standort ihrer Unterkunft aufhalten sondern mit mehreren Identitäten mehrere „Betreiber von Geflüchtetenunterkünften“ glücklich und reich machen (Keiner fragt bei dem „Skandal“ um diesen Franco A, danach, wie eigentlich der Unterkunftsbetreiber für ihn Taggeld kassieren konnte, wenn der nie da war – diese Frage dürfte die Politik allgemein fürchten), ob das Versorgen aus dem Sammelcontainer gegen Entlohnung – der Staat zahlt alles brav (der Verdacht, dass Politiker da mitschneiden, wurde erst vor Kurzem bei „fronatl21“ erhärtet, der betroffene SPD-Politiker aus NRW, der sich über dubiose Mietgeschäfte mit Millionen bereichert haben dürfte, verweigerte selbstmurmelnd jede Aussage – man gönnt dieser Partei ihre Klatsche dort täglich mehr).

In Nordafrika werden Schlepper damit reich, dass sie Glücksritter auf chinesischen Einweg-Schlauchbooten aufs offene Meer schicken und in Europa bereichert sich ein Mafia-Filz aus Politik, Kirche und als „Sozialvereinen“ getarnte kriminelle Abzockerorganisationen mit Steuermilliarden.

Und wer übernimmt den Fährdienst? „NGO's“. Und jetzt wissen wir auch, warum diese angeblichen „Seenotretter“, die rein zufällig genau dort auftauchen, wo „Flüchtlinge“ in „Seenot“ geraten, was Klartext nichts anderes heißt als dass mal wieder ein Schlauchboot voller Glücksritter und Landsuchender, die genug Geld dafür zahlen konnten, künstlich mit dem Messer aufgestochen wird um eine Seenotsituation zu schaffen und eine „Rettung“ zu erzwingen durch ein „Hilfsschiff“ mit deaktiviertem Transponder, das rein zufällig nach kurzer Funknachricht vom afrikanischen Festland genau diese Koordinaten angelaufen hat. Tote werden dabei schulterzuckend in Kauf und zur Kenntnis genommen, lassen sie sich doch propagandistisch auch noch im Zwecke dieses Netzwerkes ausschlachten.

Schön an diesen „NGO's“ ist ja, dass sie dem gleichen Geschäftsmodell folgen wie die europäische Asylmafia: durch das Ausnutzen politischer Idiotie und gutmenschlicher Hysterie sich bereitwillig ehrenamtlich vor jeden Dreckskarren spannen lassender Helferlein sowie dem Bevölkerungsdruck der armen Länder wird ein System aufgebaut, in dem man als Fähr-Mittler zwischen der Schleppermafia dort und der Asylmafia hier seinen Teil vom Kuchen abschneiden kann. Denn diese „NGO's“ werden zum größten Teil nicht nur von Milliardären wie Soros aufgebaut sondern auch wegen ihrer ach so humanitären Arbeit von der Politik mit Steuerförderungen gemästet. Ja, der gleichen Politik, in deren Reihen Politiker aus dem Insider-Wissen heraus lukrative Geschäfte mit der Versorgungsmafia machen.

Nein, es gibt keine Asylpolitik. Es gibt nur einen Asylsumpf. Und der ist flächendeckend und so mächtig, dass er es sich leisten kann, mit hunderten Millionen Steuergeld eine regelrechte Gesinnungsdiktatur gegen jeden aufzubauen, der es wagt, dagegen zu opponieren.
Hier findet keine „Umvolkung“ statt. Das ist ein Ausplündern. Die importierten Kleinkriminellen sind nicht das Problem, das Problem sind die Importeure.
Ein einziges Mafia-Netzwerk.