Sonntag, 28. August 2016

Van der Bellen ist absolut glaubwürdig!

Gastkommentar von Fragolin 

Er hat mehrmals und voller Überzeugung angekündigt:

1.) die Grenzen faktisch aufzulösen;

2.) den Staat Österreich zu einem Bundesland einer Vereinigten Staaten von Europa zu schrumpfen;

3.) demokratische Entscheide des Volkes zu ignorieren;

4.) Amtsmißbrauch zu betreiben und die Verfassung zu unterlaufen.

Ich glaube ihm!

Er hat mich überzeugt!

Ich wähle Hofer.

Wort zum Sonntag: »Getting the News from Poetry«


»News? From Poetry? Well, yes. The deepest imaginable good news. To take us on the spiritual journey for which we yearn, religion must make something new and strangely wonderful stir inside us. Poetry has that power. Let us be about invoking it.«





Aller guten Dinge ist 6

... dachte sich LePenseur, die geheimen Seufzer seiner Leser im Herzen vernehmend, und entschloß sich noch zu einem kleinen Abschiedsgeschenk aus dem Urlaub:







... und zum Schluß noch ein schneller Rückblick:



Iveta Vale ... ... Vale, Iveta!


Samstag, 27. August 2016

Überall Nazis

Mentale Störung hat Deutschland fest im Griff (Nazinoia)

F.22 der ICD-10, der International Classification of Mental and Behavioral Disorders ist der Delusional Disorder gewidmet. Sie wird u.a. anhand der folgenden Kriterien diagnostiziert:

• A disorder characterized by the presence of one or more nonbizarre delusions that persist for at least 1 month; the delusion(s) are not due to schizophrenia or a mood disorder, and do not impair psychosocial functioning apart from the ramifications of the delusion(s).
• A mental disorder in which a person has an extreme fear and distrust of others. A paranoid person may have delusions that people are trying to harm him or her.
• Chronic mental disorders in which there has been an insidious development of a permanent and unshakeable delusional system (persecutory delusions or delusions of jealousy), accompanied by preservation of clear and orderly thinking. Emotional responses and behavior are consistent with the delusional state.

Mit einem Wort: alles Nazis außer Mutti! Ooops! Auf's Maaßmännchen hätten wir doch fast vergessen! Und auf die Ex-Stasi-Tusse, die jetzt die Internet-Gestapo leitet, und auf Claudia Ich-bin-betroffen-und-ein-Stück-weit-traurig ... ... aber der Rest: alles Nazis!

Einfach schrecklich, wenn die deutsche Welt so schrecklich einfach ist ...


A thing of beauty # 5





Und damit müssen sich die Leser dieses Blogs leider von der schönen Iveta Vodáková verabschieden! Morgen werden bei uns die Koffer gepackt, auch der schönste Urlaub endet irgendwann (und damit auch die Urlaubs-Artikelersatzbilder) ...


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P.S.: wer in den letzten Tagen allerdings etwas "Iveta-süchtig" geworden sein sollte: einfach den Internet-Gockel zu "iveta met art oriente" befragen, da werden Sie geholfen. Allerdings nicht immer ganz jugendfrei. Doch wer sich den Gefahren der Lektüre dieses Blogs aussetzt, wird das wohl in Kauf nehmen ...


Gastkommentar: Abschied vom Hoffen

von Daniel Anderson


Der Abschied war am Ende doch leichter, als ich dachte, was an dem exponentiell gestiegenen Frustlevel liegen mag - und zwar auf allen Ebenen.

Ich habe meine ehrenamtliche Tätigkeit für Flüchtlinge und Migranten im Helferkreis beendet.

Die vielen tausend Stunden, in denen ich versucht habe, wirkliche Starthilfe zu leisten, sind nutzlos gewesen. Mit mir haben gleich noch drei Ehrenamtler ihre Tätigkeit eingestellt. Es gab einen konkreten Anlass, aber ich bemerkte seit einigen Monaten bereits, dass meine Arbeit im Grunde genommen sinnlos ist. Sinnlos, weil sich die Mehrzahl der Menschen, mit denen ich es zu tun hatte, nicht integrieren wollte, sinnlos, weil auch die Politik eigentlich eine Integration für überflüssig hält, sondern lediglich Verwahranstalten und Ghettos, die für die Flüchtlingsindustrie satte Gewinne abwerfen sollen, braucht. Sinnlos auch, weil wir im Helferkreis mit unseren Problemen in der Arbeit allein gelassen wurden und wir uns stattdessen sehr oft, wenn wir bestimmte Vorgänge des Rassismus, der uns und der deutschen Gesellschaft von vielen Flüchtlingen entgegengebracht wurde, thematisieren wollten, in rechte Schämecken gestellt sahen.

Wirkliche Probleme, die einer dringenden Lösung bedurft hätten, wurden schön- und kleingeredet. Kolleginnen wurden angespuckt, nur weil sie Frauen sind, beispielsweise, mir wurde ein Reifen am Auto zerstochen, just an dem Tag, als bekannt wurde, dass ich Jude bin. Männern und Jugendlichen, denen wir mit viel Überzeugungsarbeit bei Firmen Praktika besorgt haben, schmissen oft schon nach einem Tag hin, weil ihnen 8 Stunden Arbeit zu anstrengend waren. Das Geld floss und fließt ja ohnehin und die Rundumversorgung ist trotzdem gewährleistet. Intoleranz gegenüber religiösen Minderheiten führte in den Projekten dazu, dass wir etwa 50% abbrechen mussten, um Situationen nicht eskalieren zu lassen.

Die Reihe ließe sich beliebig fortsetzen. Das Schlimmste daran ist, dass die Politik nicht mal die Idee eines Plans für eine gelungene Integration hat, man die Last auf ehrenamtliche Helfer abwälzt und für ein Verhalten, dass geeignet ist, das friedliche Zusammenleben, für das wir uns so engagiert haben, zu stören, ja, unmöglich zu machen, keine Konsequenzen gezogen werden.

Alles bleibt so, wie es ist. Nichts bewegt sich. Und es interessiert auch niemanden. Lieber Schweigen, denn wer den Mund aufmacht, riskiert die soziale Ausgrenzung. Ich befürchte, dass sich der Dampf im gesellschaftlichen Kessel bei den nächsten Wahlen entladen wird und diese Gesellschaft einen kräftigen Rechtsruck erlebt. Wenn das gewollt ist, dann sind wir auf dem besten Weg dahin. Menschen, die schon im letzten Herbst warnten, dass wir es mit Problemen zu tun haben werden, die sozialen Sprengstoff bieten, werden nicht etwa in die Diskussionen eingebunden, um ihr Potenzial progressiv zu nutzen, nein, im Gegenteil, sie werden jetzt dafür abgestraft, dass sie ja die Probleme, die immer offensichtlicher werden, herbeigeredet haben.


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(Anm. LP): "Da zu befürchten ist, dass facebook diesen Kommentar als Hasskommentar löscht, habe ich ihn sicherheitshalber abgedruckt", schrieb der Autor dieses Artikels. Erschütternd zu sehen, wie weit die Knebelung durc h die PC-Stasi schon fortgeschritten ist!

Freitag, 26. August 2016

A thing of beauty # 4 (a matter of reflection)





Dezent ausgeblendet

Gary North erhebt gegen Google News eine massiven Vorwurf:

Access to Secretary Clinton: State Department Stonewalled; Google News Ignores Story

The real story about muslim refugee crisis

... betitelt sich ein aktueller Artikel des in Israel geborenen Journalisten Daniel Greenfield, den Dr. Klaus Woltron auf seinem Blog publizierte:
The permanent Muslim refugee crisis will never stop being our crisis unless we close the door.

Forget the Syrian Civil War for a moment.

Even without the Sunnis and  Shiites competing to give each other machete haircuts every sunny morning, there would still be a permanent Muslim refugee crisis. The vast majority of civil wars over the last ten years have taken place in Muslim countries. Muslim countries are also some of the poorest in the world. And Muslim countries also have high birth rates. Combine violence and poverty with a population boom and you get a permanent migration crisis. No matter what happens in Syria or Libya next year, that permanent migration crisis isn’t going away. The Muslim world is expanding unsustainable. In the Middle East Muslims tend to underperform their non-Muslim neighbor countries both educationally and economically. Oil is the only asset that gave them any advantage and in the age of fracking, its value is a lot shakier than it used to be.

The Muslim world had lost its old role as the intermediary between the Middle East and the West. And it has no economic function in the new world except to blackmail it by spreading violence and instability. Muslim countries with lower literacy rates, especially for women, are never going to be economic winners at any trade that doesn’t come gushing out of the ground. Nor will unstable dictatorships ever be able to provide social mobility or access to the good life. At best they’ll hand out subsidies for bread. The Muslim world has no prospects for getting any better. The Arab Spring was a Western delusion. Growing populations divided along tribal and religious lines are competing for a limited amount of land, power and wealth. Countries without a future are set to double in size.

There are only two solutions; war or migration. Either you fight and take what you want at home. Or you go abroad and take what you want there. Let’s assume that the Iraq War had never happened. How would a religiously and ethnically divided Iraq have managed its growth from 13 million in the eighties to 30 million around the Iraq War to 76 million in 2050?


The answer is a bloody civil war followed by genocide, ethnic cleansing and migration. What’s happening now would have happened anyway. It was already happening under Saddam Hussein. Baghdad has one of the highest population densities in the world. And it has no future. 

(Hier weiterlesen)
 Ein überaus lesenswerter Artikel, zu dem nur zweierlei anzumerken ist:

1. trifft die darin gestellte Diagnose (leider!) nicht nur auf die muselmanischen Eindringlinge aus dem Nahen und Mittleren Osten, sondern ganz genauso auf die aus den tribalistischen Primitivkulturen Schwarzafrikas über das Mittelmeer kommenden Horden (die zum Teil, aber keineswegs zur Gänze Moslems sind!) zu.

2. müßte der Artikel eiligst auf Deutsch übersetzt werden und bspw. in der Wochenend-Farbbeilage der "Krone" großflächige Verbreitung finden, denn (nichts für ungut, Herr Dr. Woltron!) Hand aufs Herz: wer liest denn schon Ihren (oder ebenso auch LePenseurs) Blog! Ist doch nicht einmal Ortner-Online (wo ich auf den Artikel gestoßen bin) beim "großen Publikum" wirklich bekannt ...


Donnerstag, 25. August 2016

A thing of beauty # 3





Gebissen, bespuckt ...

Araberinnen attackieren Polizisten in Zell am See 

Wilde Szenen haben sich am Dienstagnachmittag in Salzburg abgespielt: In Zell am See rückten Polizisten zu einer Bankfiliale aus, wo ein Streit zwischen zwei Araberinnen und einer Bankangestellten zu eskalieren drohte. Doch als die Beamten eintrafen, richtete sich der Zorn der Frauen plötzlich gegen sie ... 

Die Ortschaft Zell am See ist seit vielen Jahren ein beliebtes Fernreiseziel für arabische Touristen . Allerdings kommt es auch imer wieder zu kleineren Reibereien mit den Gästen aus dem Orient. Diesmal ging es allerdings besonders heftig zur Sache.
Auslöser für den Streit in der Filiale war offenbar, dass die Bankangestellte im Zuge mehrerer Geldwechsel- Transaktionen einen Ausweis von den beiden Araberinnen, einer 48- Jährigen und ihrer Tochter (20), verlangte. 
Reisen erweitert den Horizont, heißt es bekanntlich. Deren Reiseverhalten dürfte jedenfalls den Horizont unserer Leute erweitern. Wenn auch nicht in positiver Weise ...

Mittwoch, 24. August 2016

A thing of beauty # 2





Sie ist eine Wunderwaffe, vor allem in Deutschland und Österreich ...

... wirkt sie prompt und zuverlässig: Konservative Islamverbände haben in trauter Eintracht mit selbst ernannten Hütern der politischen Moral ein probates Druckmittel zur Hand: die Islamophobie. Um die Wirkung noch zu verstärken, wird die vermeintliche Islamophobie – ein in sich nicht schlüssiger Begriff – mit Rassismus und Hetze, je nach Gusto, verstärkt. In diese Kerbe schlagen seit dem Putschversuch in der Türkei deren Politiker, ja neuerdings auch viele türkischstämmige Österreicher und selbst Intellektuelle unter ihnen. Sie lassen sich von Fundamentalisten und von Erdoğan vereinnahmen und sprechen plötzlich von „uns Türken“, selbst wenn sie schon in zweiter oder dritter Generation Österreicher sind und Karriere gemacht haben.

Beim Islamophobie-Vorwurf wird kein Unterschied gemacht, ob es sich um sachliche und fundiert argumentierte Kritik handelt oder um rüde Anwürfe und pauschale Verunglimpfungen, die zu Recht verurteilt werden. Das Ziel dieses Islamophobie-Reflexes: die Ausschaltung der Meinungsfreiheit und damit von Kritik.
... bringt "DiePresse" in einem exzellenten Artikel von Gudula Walterskirchen das allgegenwärtige Geschwätz von "Islamophobie" auf den Punkt. "XY...phobie" — es nervt schlichtweg, wie hier ein psychiatrischer Fachterminus von hirnamputierten Zeitgeist-Surfern geradezu vorsätzlich mißbraucht wird! Ein Kommentarposting in der "Presse" führt das dumme Phobie-Gerede gekonnt ad absurdum:

Phobie?

Ich habe keine Weltuntergangsphobie, aber erleben will ich ihn auch nicht. Alles klar?
Touché! Chapeau!



Dienstag, 23. August 2016

A thing of beauty is a joy forever ...

... sagte schon John Keats, was übersetzt so ca. "Ein hübsches Ding freut einen immer" bedeutet ;-). Oder so ähnlich. Daß

Iveta Vodáková
(a.k.a. Iveta B, oder Iveta Vale)

nun sogar ein verdammt
hübsches Ding ist, kann wohl selbst ein Blinder mit dem Krückstock tasten. Ich würde sogar sagen: sie ist eines der hübschsten Dinger, die jemals online zu sehen waren! Deshalb in den nächsten Tagen eine Mini-Serie (zur Beruhigung der katholibanischen Blogoezese natürlich jugendfrei. Ich lege ja keinen Wert darauf, von den Google-Blogger-Klemmis als "adult content" hinter einer Sicherheitsabfrage zu verschwinden ...). Eh voilà:


(to be continued ...)

Die Botschaft hinter dem Aufruf der Bundesregierung



Die Bundesregierung ruft öffentlich zur Krisenvorsorge auf. Dass ich noch einmal erleben darf, in den Massenmedien von der Regierung zu hören, Krisenvorsorge zu betreiben, wozu ich seit Jahren aufrufe. Welche Botschaft möchte sie aber damit verbreiten? Es sind mehrere Botschaften und letztendlich keine erfreulichen.
(Hier weiterlesen)
Was immer hinter dieser Botschaft steht: daß es keine allzu erfreuliche sein wird, liegt auf der Hand ...

Montag, 22. August 2016

Ziemlich blauäugig!




... dessen ungeachtet aber verdammt fesch!

Sonntag, 21. August 2016

Peter Joseph von Lindpaintner

Als Felix Mendelssohn Bartholdy Stuttgart im November 1831 besuchte, schrieb er wenig später in einem Brief an seinen Lehrer Carl Friedrich Zelter (15. Februar 1832): „Der Lindpaintner ist, glaub' ich, jetzt der beste Orchesterdirigent in Deutschland; es ist, als wenn er mit seinem Tactstöckchen die ganze Musik spielte“.

Das Stuttgarter Opernorchester wurde in den Jahren seiner Leitung zu einem der wichtigsten Opernorchester in Deutschland.
... informiert uns Wikipedia in ihrem Artikel über den heute weitgehend in Vergessenheit geratenen Komponisten und Dirigenten.

Durchaus zu Unrecht in Vergessenheit geraten, wenn man eine so charmante, flüssig geschriebene Komposition wie seine Sinfonia Concertante in B-Dur für Bläserquintett und Orchester op. 36 aus dem Jahre 1821 als Beispiel nimmt:


Sicher keine »große« Musik, die uns mit atemberaubenden Neuerungen und emotionalen Ausbrüchen in den Bann zu ziehen weiß — aber eine stilsichere, in Ohr gehende, virtuos gekonnte und handwerklich perfekt gearbeitete Komposition, die ihre öftere Aufführung durchaus verdiente!

Heute vor 160 Jahren ist Peter Joseph von Lindpaintner verstorben — wäre es nicht an der Zeit, ein bisserl was von ihm wiederzuentdecken ...?

Wort zum Sonntag




Hm ... das wird vielen Lesern dieses Blogs nicht gerade angenehm über den Gaumen gehen. Trotzdem: nur Herausforderungen bringen uns weiter. Stellen wir uns ihnen!

Ein Poster meint dazu:
Ah. The old "limited options" ploy. There is, of course, an option "d": People have willfully misinterpreted said holy work for political ends. Presumably, God allows this misapplication of His word for the same reason He allows all the other crap to go down - that annoying thing called free will. Amusingly, free will seems to be what libertarians and atheists value the most yet they become terribly upset when God allows them it. Go figure.  
... und ein anderer:
That's a big old fail of logic. The knife maker either wants people to be stabbed, can't adequately tell people not to use his knives to stab, or doesn't exist. Um, no.

Gut gebrüllt, ihr zwei Löwen! Gerade in libertären Kreisen ist oft eine Voreingenommenheit gegenüber Religion (in genere) zu konstatieren. Daß das nicht notwendig so sein muß, beweisen Leute wie z.B. ein unitarischer Reverend Darlison (der auf diesem Blog schon mehrfach zitiert bzw. verlinkt wurde), oder ein katholischer Prof. Rhonheimer, dem man als ausgewiesenen "Austrian", Philosophieprofessor und Priester nicht wird nachsagen können, er hätte keine Ahnung, wovon er spricht:



Aber, dessen ungeachtet: Religion wird von vielen Libertären argwöhnisch beäugt und geringschätzig als Kinderei veräppelt. Das ist die Realität, der man sich mithin stellen muß: deshalb die regelmäßige Kolumne "Wort zum Sonntag" auf diesem Blog. Die Kommentar- und Zugriffs-Resonanz ist (derzeit noch) überschaubar. Aber trotzdem wichtig.

Samstag, 20. August 2016

LePenseur staunt

... darüber, was alles aus diesem Blog heraus-, und noch mehr darüber, was alles in diesen Blog hineingelesen wird. Nun ist es zweifellos so, daß die
"... verblüffende Mélange aus gossendiktionalem Kampfsprech bei den grossen Polit-Themen, feinfühligstem Hochfeuilletonismus in der Analyse kultureller Themen, der jede FAZ-Edelfeder vor Neid erblassen lässt, sowie Erotik auf höchsem Niveau ..."
... wie es der Kommentarposter "Bewunderer" höchst schmeichelhaft auszudrücken beliebte, manchen Leser etwas zu überfordern droht, aber damit muß (und kann) LePenseur leben. Womit er hingegen nicht leben will, ist die stupende Hirnlosigkeit, mit der von manchen Kommentarpostern versucht wird, diesen Blog in eine ihnen genehme (nämlich: als Papiertiger zum ostentativen Bekämpfen!) Ecke zu drängen.

Wenn etwa zum Nachruf auf Ernst Nolte ein gewisser "Rosenthal" sich bemüßigt fühlt anzumerken:
Treffend wäre, der Blogger würde seinen Blog mit "identitär und völkisch" über- schreiben. 
... dann beginnt man bei solchen Lesern schon irgendwie an der Fähigkeit zu sinnerfassendem Lesen zu zweifeln. Doch bekanntlich gibt's nichts Schlechtes ohne was Gutes (bzw. nichts Dummes ohne was G'scheites), und Poster "Victorinus" erwiderte daraufhin:
Das Blog ist also völkisch – wieso eigentlich? Wegen dieses einen Absatzes? Was besagt der eigentlich genau, außer, daß er feststellt, daß deutsche Volksangehörige widerrechtlich und verbrecherisch während und nach Kriegsende vertrieben wurden und in der besetzten BRD wie auch in Österreich Umerziehungsmaßnahmen vonseiten der Alliierten stattfanden? Das sind doch Fakten. Beides muß man nicht gut finden und das ist es wohl, was den Blogherrn stört, nicht, daß die Nazis nicht mehr regieren. So schrieb er doch: »... unter dezenter Ausblendung von ...«.

Insgesamt finden sich hier einfach im Sinne des 19. Jh. klass. nationalliberale Gedanken kombiniert mit einem schwachen Theismus, so wie überhaupt noch bis in die Zwischenkriegszeit hinein die gehobene Mittelschicht und der akademische bzw. universitäre Bereich mehrheitlich in diesem Bereich zu verorten waren. Das wurde »den Deutschen« allerdings auch recht gründlich ausgetrieben, so etwas gibt es, zumal in diesen gesellschaftlichen Schichten und unabhängig von gewissen Verbindungskreisen, nur noch als eher kleine Minderheit. Da ist der Blogherr eine eher seltene Blüte. Sollte ich falsch liegen, möge er mich korrigieren.

Erstaunlich, wie immer genau in den Kommentarspalten zu solchen Blogartikeln auf diversen Blogs so eine »Sorte« auftaucht, die obendrein umgehend zum Angriff übergeht.

Für einen, der nur mit zwei Totschlagvokabeln ankommt, sind das allerdings bereits zu viel der Worte.
Nun gebührt dem Kommentarposter "Victorinus" natürlich herzlicher Dank, dem ebenso hirnlosen wie ehrabschneidenden Angriff durch "Rosenthal" entgegengetreten zu sein, doch ist aus LePenseurs Sicht auch die Einschätzung durch Victorinus nicht ganz treffend. Besonders das
... klass. nationalliberale Gedanken kombiniert mit einem schwachen Theismus, so wie überhaupt noch bis in die Zwischenkriegszeit hinein die gehobene Mittelschicht und der akademische bzw. universitäre Bereich mehrheitlich in diesem Bereich zu verorten waren ...
bedarf doch einer Präzisierung! "Nationalliberal" sind die Gedanken dieses Blogs sicherlich kaum je. Wenn hier zugunsten "der Deutschen" argumentiert wird, dann sind es so gut wie immer Aspekte einer (herzustellenden) Gerechtigkeit, das Bekämpfen von unterschwellig insinuierten Kollektivschuldlügen, etc. Das alles mag auch von Personen, die "national(liberal)" empfinden, in ähnlicher Art vorgebracht werden, nur ist "nationalliberal" dabei nicht die primäre Intention LePenseurs.

"National" ist ein schillernder Begriff, besonders aus der Sicht eines Österreichers, dessen Land durch Jahrhunderte einem Vielvölkerstaat angehörte (nämlich den Erblanden und den damit verbundenen Königreichen und Ländern, die neben den durchaus (aber nicht allein!) tonangebenden Deutschen eine bunte Völkermischung von Italienern über Ungarn, Kroaten, Slowenen, Tschechen, Polen, Ruthenen, Walachen und Juden umfaßte. "Österreichisch-national" war daher (und wäre noch) eine contradictio in adjecto. Entweder war man "national" im Sinne einer der Völkerschaften (dann war das ein innerer, teils sogar militanter Widerspruch zu der vorliegenden Gemengelage), ober man dachte "dynastisch". Nur war das dann klassisch "übernational".

Daß (ebenfalls jahrhundertelang) die erblichen Herrscher dieses Konglomerats zugleich als gewählte Oberhäupter für ein ähnlich kompliziertes mixtum compositum, nämlich das Heilige Römische Reich Deutscher Nation fungierten, machte einen "nationalen Gedanken" in Österreich nicht leichter, sondern klarerweise schwerer.

Durch den Zerfall der Donaumonarchie verblieb ein Restösterreich, das zunächst sofort ins "große" Deutsche Reich wollte, und (als ihm das von den Siegermächten verboten wurde), teils nostalgisch von früheren Zeiten träumte, teils in einer Trotzreaktion "nun erst recht" auf deutschnational markierte. Als 1938 dann der "Anschluß" Wirklichkeit wurde, war die Ernüchterung in der Bevölkerung zwar nicht schlagartig, aber doch nach einigen Jahren, so eindeutig, daß jedenfalls seit 1945 eine Mehrheit für einen Anschluß unter den Österreichern längst nicht mehr gegeben ist. Realistisch geschätzt werden das vielleicht noch ca. 3-5% wollen. Dennoch: ein "österreichisch-national" gibt es bis heute nicht, und der Blogautor empfindet da durchaus nicht anders.

Es gibt natürlich (außer bei Sportereignissen, aber auch da in überschaubarer Menge) "Österreich-Patrioten", die aber immer so ein bisserl unfreiwillig komisch wirken, und zu denen sich LePenseur ebensowenig zählen kann. Er ist ... ja, wie sagt man das am besten ... ... nun, vielleicht so:

LePenseur ist heimatverbunden, wobei das Wort "Heimat" sich eher auf das Land, das Klima, das Essen, die Qualität des Wassers und die Schönheit der Natur, als auf die "Leute" bezieht, die der doch etwas misanthropisch angehauchte Blogautor oft ziemlich wenig mag. Was die Kultur angeht, fühlt sich LePenseur natürlich als Mitglied der größeren "deutschen Kulturnation", denn während ihm die "Italianità" eines Verdi oder Puccini gepunktelte Hautausschläge zu verpassen vermag, empfindet er eine eindeutige Verwandschaft eben über die Stämme Deutschlands: ein Österreicher Schubert oder Haydn steht ihm nicht näher, als bspw. ein bayerischer Richard Strauss, ein rheinländischer Max Bruch, ein norddeutscher Brahms etc. etc.

Bei der Literatur ist's ein wenig (aber nicht viel!) anders: hier ist das Idiom Österreichs doch schon etwas abgesetzt vom "reichsdeutschen" (wenn auch nicht so stark wie das "Schwyzerdeutsch"!), hier hat die Literatur ihre eigenen Wege, die ihm lieb und teuer sind, was allerdings nicht heißt, daß ihm ein Goethe oder Fontane nicht lieb und teuer wären!

Politisch gesehen hat LePenseur weit eher "klassisch liberale" (wozu man auch "libertäre" sagen kann) Ansichten, gemischt mit einem grundsätzlichen weltanschaulichen Konservativismus der (hierzulande recht seltenen) klar staatsskeptischen Ausrichtung. Für "national", sorry to say, bleibt da eher wenig Raum.

Ja, durchaus eingeräumt: LePenseur denkt elitär, nicht egalitär. Er denkt, daß Menschen nach Völkern, Kulturen und Rassen (wie auch nach ihrem Geschlecht) sich unterschiedlich verhalten und auch keineswegs "gleich" sind (oder - Gott bewahre! - es werden sollten). Er vertritt überhaupt viele Ansichten, die einen systemschlüpfrigen Zeitgeist-Surfer verstören mögen: er hat eine Neigung zu einem kulturell-philosophisch gezügelten Sozial-Darwinismus, und demgemäß Spott und Hohn für alle, die durch zwangsverordnetes "schön Sprechen" die Welt verbessern wollen.

Und er haßt Heuchelei und Gesinnungslosigkeit, opportunistische Karrieristen und "Netzwerker", und die unübersehbare Schar von Sozialschmarotzern, v.a. im Beamtenstand, die es sich auf seine Steuerkosten hin gutgehen lassen.

Ein Wort noch zu dem vom Kollegen "Victorinus" erwähnten "schwachen Theismus". Dies ist ein Fachterminus, der vielen nichts sagen wird, aber die Ansichten von LePenseur auf religiösem Gebiet recht gut umschreibt. Er meint im wesentlichen ein undogmatisches Vernunftchristentum, einen Glauben an einen personalen Gott, ohne "Wunderglauben", eigentlich das, was Paulus (Hebr. 11,6) mit den Worten
Ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muß glauben, daß er sei und denen, die ihn suchen, ein Vergelter sein werde. 
ausdrückt.
Wenn man dazu noch "Kulturchristentum", das die kulturell-gesellschaftlichen Werte des christlichen Abendlandes wertzuschätzen weiß, fügt, dann hat man die religiöse Weltsicht LePenseurs recht gut umrissen.

All das muß (und wird) nicht jedem gefallen. Muß es auch nicht, und Diskussionen darüber sind stets willkommen: Nichts wäre fader (und überflüssiger) als ein Blog, in dem Leser und Autor immer einer Meinung sind! Wer jedoch bloß mit Kampfbegriffen à la "völkisch" oder "identitär" untergriffig wird, der sollte sich besser andere Spielwiesen zum Radaumachen suchen.

Freitag, 19. August 2016

Gastkommentar: Sozialisten, Nazis und Islam

von Fragolin 

Wenn man in deren Ideologie an der richtigen Stelle dropdown-Felder einfügt, wo man bspw. zwischen „Marx“, „Lenin“, „Mohammed“ und „Allah“ auswählen kann, gibt es kaum noch erkennbare Unterscheidungen. Selbst die Ansage, das was sich in Wien „Sozialdemokratie“ nennt hätte nichts mit strammem „Sozialismus“ zu tun kann man ohne Bügelfalte auf die Aussage plätten, der Islam hätte nichts mit dem Islamismus zu tun. 

Zwischen die Führer-orientierten Sozialisten, in deren System immer ein Großer Vorsitzender, ein Geliebter Vater, ein Heroischer Held oder auch nur ein schnauzbärtiger Gefreiter mutig voran schreiten muss, damit die stramm auf Linie gebügelten Lemminge ihm bis in den Tod folgen und die Feinde/Konterrevolutionäre/Ungläubigen (noch eine dropdown-Liste…) im Staub zermalmen können, und dem auf genau das gleiche System abzielende Islam, dessen Erfüllung eine amorphe Masse gehirngewaschener Untertanen ist, die ihrem Kalifen mit dem gleichen blinden Kadavergehorsam zu folgen haben wie der stramme Genosse seinem Großen Obertanen, passt kein Blättchen feuchtes Einlagiges. 

Sozialisten, Nazis und Islam – irgendwie die gleiche Schlange, nur mit drei unterschiedlichen Köpfen. Sogar ihre ideologischen Kampfschriften kommen auf der gleichen Welle literarisch ungenießbaren Bracktextes daher, wobei man Marx und Lenin noch zugestehen muss, es wenigstens versucht zu haben, so etwas wie Intellektualität einzuweben. Das irrsinnige Wortgewusel des geistlos aus seinem eigenen Zusammenhang zerwürfelten Surengemischs als das persönliche Wort Gottes zu bezeichnen, kann man, wenn man an einen allmächtigen und weisen Schöpfergott glaubt, allerdings nur noch als Blasphemie betrachten. Da hat Satan scheinbar ganze Arbeit geleistet, dass ein machtgeiler brutaler Kameltreiber ihm auf den Leim ging und wirklich glaubte, es mit einem Erzengel Gabriel zu tun zu haben. Und über den gestanzten Irrsinn des Schnauzbartes aus Braunau braucht man auch nicht mehr nachzudenken. Leute, die sich dieses Machwerk heimlich besorgen um ihn als Quell und Inspiration zu nutzen, können geistig nicht normal entwickelt sein. 

Wieso nur hat es die Vernunft auf dieser Welt so schwer? Die einzige wirklich von Vernunft und Intellekt geprägte Phase eines kleinen Teiles dieses Planeten scheint gerade endgültig unter dem Irrsinn, der vor hundert Jahren begann und in unterschiedlicher Ausprägung mit unterschiedlichen Namen immer übler wütet, zermatscht zu werden. 

Die Menschheit hatte ihre Chance. Die nächste wird wohl wieder ein paar hundert Jahre dauern, falls nicht vorher der Irrsinn mit den ihm heute zur Verfügung stehenden Waffen dem ganzen Spiel ein knalliges Finale beschert. Für den Genossen Vorsitzenden, Führer, Prophet und Allah, BUMM.